Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, und schon hat die Katze zugeschlagen: Kratzer gehören für viele Katzenhalter zum Alltag. Meist sind sie harmlos, doch nicht immer. Was jetzt zu tun ist und wann Sie besser zum Arzt gehen, erfahren Sie hier.

Katzen kratzen nicht ohne Grund. Häufig steckt Überforderung, Angst oder Schmerz dahinter. Manchmal ist es auch einfach ein klares Signal: „Jetzt reicht’s“.
Gerade junge Katzen testen ihre Grenzen. Bleibt das Verhalten unbeachtet, kann es sich festsetzen. Deshalb ist frühe Erziehung wichtig. Ein klares „Nein“, das sofortige Beenden des Spiels oder ein kurzer Rückzug helfen der Katze zu verstehen, dass Kratzen unerwünscht ist.
Ein Katzenkratzer ist schnell passiert. Die menschliche Haut ist empfindlich, selbst kleine Krallen können sichtbare Spuren hinterlassen.
Bei oberflächlichen Kratzern, vor allem von der eigenen Katze, können Sie die Wunde meist selbst versorgen:
Wichtig: Achten Sie darauf, die Wunde sauber zu halten, damit sie gut abheilen kann.
Anders sieht es bei tieferen oder stark blutenden Verletzungen aus. Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn der Kratzer von einer fremden Katze stammt. Der Grund: Der Gesundheitszustand des Tieres ist oft unbekannt. Es besteht ein Risiko für Infektionen durch Bakterien. In seltenen Fällen kann auch Tollwut eine Rolle spielen. Hier kann eine ärztliche Abklärung notwendig sein, inklusive möglicher Schutzimpfungen.
Bestimmte Symptome sind klare Warnzeichen. Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn:
Diese Anzeichen sprechen für eine Entzündung, die behandelt werden sollte.
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