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Hautprobleme im Sommer: Insektenstiche, Kratzer und Sonnenbrand

ZOU  |  25.06.2024

Der Kinderdermatologe Dr. Jayden Galamgam gibt Tipps zur Vorbeugung von Hautproblemen, die insbesondere bei Kindern im Sommer häufig sind. Sonnencreme, Insektenschutzmittel und Heilsalbe leisten dabei gute Dienste.

Mutter, sprüht Kind mit Insektenschutzmittel ein.
In der Apotheke gibt es Insektenschutzmittel, das auch für Kinder geeignet ist und vor Zecken und Stechmücken schützt.
© SeventyFour/iStockphoto

Um sich und seine Kinder vor Insektenstichen zu schützen, hilft das Tragen von Kleidung und das Einreiben der Haut mit Insektenschutzmitteln, die Wirkstoffe wie DEET oder Icaridin enthalten. Galamgam rät: „Insektenschutzmittel kann Kinder vor Stichen oder Bissen von Zecken, Mücken und anderen Insekten schützen. Es sollte einmal täglich und nur auf freiliegende Haut aufgetragen werden, wobei Augen, Mund und offene Wunden ausgespart werden. Wenn ein Kind auf Insektenschutzmittel reagiert, waschen Sie die Haut mit Wasser und Seife. Wenn Sie wegen einer Reaktion besorgt sind oder Insektenschutzmittel verschluckt wurde, wenden Sie sich für weitere Anweisungen an die Giftnotrufzentrale.“

Für die Behandlung von kleinen Kratzern und Schnitten empfiehlt Galamgam, die Wunde vorsichtig mit Wasser und Seife zu reinigen, eine Schicht Vaseline oder Heilsalbe aufzutragen und die Stelle dann mit einem Verband abzudecken.

Vor starker Sonneneinstrahlung kann man sich schützen, indem man direkte Sonne besonders mittags und am Nachmittag meidet und einen Hut und leichte, lange Kleidung trägt. Ein Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30 ergänzt den Schutz. „Für Kinder werden mineralische Sonnenschutzmittel empfohlen, die eine UV-reflektierende Barriere auf der Haut bilden. Sie können unmittelbar vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, während chemische Sonnenschutzmittel 15 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden müssen. Sonnenschutzmittel sollten auch nach längerem Schwimmen oder Schwitzen erneut aufgetragen werden“, erläutert Galamgam. Kinder unter sechs Monaten gehören gar nicht in die Sonne und für sie sollte auch möglichst wenig Sonnenschutzmittel verwendet werden.

Ist es trotz allem zu einem leichten Sonnenbrand gekommen, so rät Galamgam zu kühlen Kompressen und Lotionen oder Gelen auf Aloe-Vera-Basis. Bei stärkeren Sonnenbränden sollten Kinder einem Arzt vorgestellt werden.

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