Viele Menschen nehmen zu wenig Magnesium auf – mit unangenehmen Folgen wie Krämpfen oder Schlafstörungen. Bestimmte Personengruppen sind anfälliger für einen Magnesiummangel, aber der Bedarf lässt sich gut decken.

Magnesium ist an unzähligen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Der Körper kann den Mineralstoff nicht selbst herstellen, daher muss er über die Ernährung zugeführt werden. Fehlt er, kommt es schnell zu Beschwerden wie Wadenkrämpfen, Zucken der Augenlider, Herzstolpern, Nervosität oder Schlafproblemen. Auf Dauer kann ein Magnesiummangel sogar Herz und Blutgefäße belasten.
Magnesium ist unverzichtbar für die Funktion von Herz, Muskeln und Nerven. Außerdem unterstützt es den Energie-Stoffwechsel, aktiviert Hunderte von Enzymen und stärkt die Knochen. Kurz gesagt: Ohne Magnesium fehlt dem Körper die Grundlage für Leistungsfähigkeit und Regeneration.
Ein Magnesiummangel tritt vor allem dann auf, wenn der Körper über längere Zeit stark beansprucht wird. Zu den Personengruppen mit erhöhtem Risiko gehören:
In all diesen Fällen ist eine bewusste Zufuhr von Magnesium besonders wichtig.
Typische Anzeichen eines Mangels sind nächtliche Muskelkrämpfe, Zuckungen der Augenlider, Herzrhythmusstörungen, Nervosität, Gereiztheit oder Schlafstörungen. Wer solche Symptome bemerkt, sollte ärztlich abklären lassen, ob tatsächlich ein Magnesiummangel vorliegt.
Eine ausgewogene Ernährung liefert in der Regel genügend Magnesium. Besonders reich an diesem Mineralstoff sind:
Als Richtwert gilt: Erwachsene benötigen täglich mindestens 300 Milligramm Magnesium. Wer Schwierigkeiten hat, den Bedarf allein über die Ernährung zu decken, kann zusätzlich Magnesiumpräparate aus der Apotheke einnehmen.
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