ArzneimittelGesundheit

Neue Corona-Variante: Was über Omikron bekannt ist

PZ/ZOU  |  30.11.2021

Am 26. November hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Coronavirus-Variante B.1.1.529 als besorgniserregende Variante mit dem Namen Omikron eingestuft. Grund dafür ist, dass Omikron mehrere Mutationen aufweist, die sie gefährlicher machen könnten.

Frau mit Maske, im Winter in der Stadt.
Eine neue Variante des Coronavirus, die auch bereits in Deutschland angekommen ist, sorgt derzeit für große Verunsicherung.
© Andrey Zhuravlev/iStockphoto

Forscher in Südafrika und auf der ganzen Welt verfolgen die Ausbreitung der Omikron-Variante fieberhaft. Bislang sind viele Details noch ungewiss.  

Übertragbarkeit: Man weiß noch nicht, ob diese Variante ansteckender ist als die bisherigen. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist in den Gebieten Südafrikas, die von dieser Variante betroffenen sind, gestiegen. Derzeit werden epidemiologische Studien durchgeführt, um herauszufinden, ob dies auf Omikron oder auf andere Faktoren zurückzuführen ist.

Schwere der Erkrankung: Es gibt derzeit keine Informationen, die darauf hindeuten, dass sich die mit Omikron verbundenen Symptome von denen anderer Varianten unterscheiden. 

Schutz durch eine frühere SARS-CoV-2-Infektion: Möglicherweise infizieren sich mehr Personen, die zuvor an COVID-19 erkrankt waren, nochmals mit Omikron. Derzeit liegen dazu aber noch sehr wenige Daten vor.

Wirksamkeit von Impfstoffen: Auch die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen diese Variante ist noch nicht ausreichend untersucht. Nach wie vor ist die Impfung das beste Mittel, um schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu vermeiden.

Wirksamkeit aktueller Tests: PCR-Tests weisen Infektionen mit Omikron verlässlich nach. Derzeit werden Studien durchgeführt, um festzustellen, wie es bei den Antigen-Schnelltests aussieht.

Was jeder Einzelne tun kann: Die üblichen Hygienemaßnahmen verringern auch die Ausbreitung der Omikron-Variante. Das umfasst Abstandhalten, das Tragen von Masken, Lüften, Händewaschen und das Niesen oder Husten in die Ellenbeuge oder in ein Taschentuch.

„Momentan wissen wir nicht, was da auf uns zukommt. Es fühlt sich aber anders an als die ersten Informationen bei der Alpha- und der Delta-Variante. Darum finde ich, wir sollten das jetzt lieber ernst nehmen“, sagte Professor Dr. Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, am Sonntag im ZDF-„Heute Journal“ zur Omikron-Variante. Der Experte rief noch einmal eindringlich dazu auf, Impflücken schnellstmöglich zu schließen: „Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Was man aber wirklich mit Sicherheit sagen kann: Es ist besser, wenn man geimpft ist. Und es ist noch besser, wenn man geboostert ist.“

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