Ein Mückenstich juckt, eine Bremse hinterlässt oft einen Bluterguss und nach einem Bienenstich bleibt meist der Stachel in der Haut. Wer den Verursacher erkennt, kann Beschwerden besser einschätzen und im Notfall schneller richtig reagieren. Der Beitrag nennt sieben verschieden Sticharten in der Übersicht.
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Stachel verbleibt nicht in der Haut, da die Wespe ihren Stachel nach dem Stich herausziehen kann.
Wichtig: Kann starke allergische Reaktionen auslösen!
Hummelstich: Selten, aber möglich
Stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Stachel hat keine Widerhaken und bleibt deshalb nicht in der Haut stecken.
Sehr schmerzhafter Stich, mit Rötung und Schwellung um die Einstichstelle.
Kann bei Bienengift-Sensibilisierung bzw. -Allergie ebenfalls schwere Reaktionen auslösen.
Hornisse: Groß, laut – aber meist harmlos
Wenig aggressiv, sticht nur bei Gefahr
Mehrfaches Stechen möglich, Stachel bleibt nicht in der Haut
Stark brennender Schmerz, Rötung und Schwellung
Hohe Allergiegefahr bei Wespengift-Sensibilisierung bzw. -Allergie
Wann ist eine Schwellung normal – und wann nicht?
Eine normale Schwellung nach einem Insektenstich kann bis zu 10 cm Durchmesser erreichen. Eine massive Schwellung an der Einstichstelle, die länger als 24 Stunden anhält, wird als überschießende Lokalreaktion bezeichnet. Schwellungen und Juckreiz an anderen Körperstellen (unabhängig von der Einstichstelle) sowie Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Herzrasen können Bestandteil einer allergischen Reaktion auf den Insektenstich sein. Mehr dazu lesen Sie auch im Beitrag Insektenstich: Was tun, wenn die Schwellung immer größer wird? auf aponet.de.
Bei starker allergischer Reaktion den Notarzt rufen
Wenn Symptome auftreten, die über die normale Reaktion an der Einstichstelle hinausgehen, ist es wichtig, mit einem Arzt zu klären, ob eine Allergie vorliegt und wenn ja, gegen welches Insektengift. Bei starken allergischen Reaktionen wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Atemnot immer den Notarzt rufen.
Die näheren Umstände des Stichs helfen bei der Einschätzung
Wenn bekannt ist, welches Insekt die allergische Reaktion ausgelöst hat, kann dies die Diagnose im Falle unklarer Befunde erleichtern. Hierbei hilft auch die Beobachtung, bei welcher Gelegenheit der Stich erfolgt ist. War es z. B. beim Barfußlaufen über die Wiese oder beim Blumenpflücken? Das würde den Verdacht auf einen Bienenstich erhärten. Oder wurden Sie während einer Grillparty oder in der Nähe eines Mülleimers gestochen? Dann könnte es eine Wespe gewesen sein.
Hyposensibilisierung minimiert Risiko
Menschen, die bereits von einer Insektengiftallergie wissen, haben ihre Notfallmedikation am besten stets griffbereit und klären ihr Umfeld über die Allergie und notwendige Hilfsmaßnahmen auf. Fachleute raten zu einer Hyposensibilisierung gegen das spezielle Insektengift, um das Risiko eines allergischen Schocks zu minimieren.
Sticheigenschaften in der Übersicht
Insekt
Schmerz
Juckreiz
Stachel
Mücke
gering
stark
nein
Bremse
sehr stark
mittel
nein
Stechfliege
stark
stark
nein
Biene
sehr stark
mittel
bleibt meist stecken
Wespe
sehr stark
mittel
nein
Hummel
stark
mittel
nein
Hornisse
stark
mittel
nein
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