Mehr als 60 Prozent nutzten laut einer US-Umfrage binnen einer Woche mindestens ein Medikament – oft Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen.

Knapp zwei von drei US-Bürgern berichteten, innerhalb der vorigen Woche Medikamente genutzt zu haben. Am häufigsten wurden Schmerzmittel genannt. Das ergab eine Online-Umfrage zwischen Juni 2023 und April 2024, an der über 21.000 Menschen mit mittlerem Alter von knapp 50 Jahren teilnahmen.
Am häufigsten wurden freiverkäufliche Schmerzmittel eingenommen: Platz eins belegte dabei Paracetamol. Auf den nächsten Plätzen kamen Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS). Bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wurde der Cholesterinsenker Atorvastatin am häufigsten angegeben, gefolgt von dem Blutdrucksenker Lisinopril und dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin. Die Einnahme verschreibungspflichtiger Arzneimittel war etwa gleich häufig wie die rezeptfreier.
Die Befragten machten Angaben zu ihrer Nutzung von rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Auch Polymedikation war ein Teil der Umfrage. Dabei berichteten, bezogen auf die vorherige Woche,…
Die Forschenden erklären, die Umfrage verdeutliche die Wichtigkeit dieser Medikamente im Alltag vieler Menschen. Ein guter Zugang für Patientinnen und Patienten sei essenziell. Solche Daten ermöglichen zudem, besser zu verstehen, welche Arzneimittel tatsächlich genutzt werden.
Ein Apothekenangebot in Deutschland: Wer mindestens fünf verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, kann jährlich die Dienstleistung „Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“ in Anspruch nehmen.
Quelle: DOI 10.1001/jamanetworkopen.2025.59479
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