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Medikamenten-Umfrage: Viele US-Bürger nehmen Paracetamol ein

Lina Müller  |  17.02.2026 12:32 Uhr

Mehr als 60 Prozent nutzten laut einer US-Umfrage binnen einer Woche mindestens ein Medikament – oft Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen.

Ein Apotheker steht hinter einem HV-Tisch. Ein Kunde lässt sich von ihm zu Arzneimitteln beraten.
Apotheken in Deutschland bieten spezielle Beratungen für Menschen, die mehr als fünf verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen, an.
© Drazen Zigic/iStockphoto

Knapp zwei von drei US-Bürgern berichteten, innerhalb der vorigen Woche Medikamente genutzt zu haben. Am häufigsten wurden Schmerzmittel genannt. Das ergab eine Online-Umfrage zwischen Juni 2023 und April 2024, an der über 21.000 Menschen mit mittlerem Alter von knapp 50 Jahren teilnahmen. 

Paracetamol am häufigsten genannt

Am häufigsten wurden freiverkäufliche Schmerzmittel eingenommen: Platz eins belegte dabei Paracetamol. Auf den nächsten Plätzen kamen Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS). Bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wurde der Cholesterinsenker Atorvastatin am häufigsten angegeben, gefolgt von dem Blutdrucksenker Lisinopril und dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin. Die Einnahme verschreibungspflichtiger Arzneimittel war etwa gleich häufig wie die rezeptfreier.

Über sechzig Prozent nahmen mindestens ein Arzneimittel ein

Die Befragten machten Angaben zu ihrer Nutzung von rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Auch Polymedikation war ein Teil der Umfrage. Dabei berichteten, bezogen auf die vorherige Woche,…

  • 62,2 Prozent mindestens ein,
  • 16,3 Prozent (etwa jeder Sechste) mindestens fünf,
  • 3,3 Prozent mindestens zehn Medikamente eingenommen zu haben. 

Bedeutung des Zugangs zu Arzneimitteln

Die Forschenden erklären, die Umfrage verdeutliche die Wichtigkeit dieser Medikamente im Alltag vieler Menschen. Ein guter Zugang für Patientinnen und Patienten sei essenziell. Solche Daten ermöglichen zudem, besser zu verstehen, welche Arzneimittel tatsächlich genutzt werden.

Ein Apothekenangebot in Deutschland: Wer mindestens fünf verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, kann jährlich die Dienstleistung „Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“ in Anspruch nehmen. 

Quelle: DOI 10.1001/jamanetworkopen.2025.59479

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