Suchen Sie in unseren Ratgebern nach Informationen rund um Gesundheit, Medizin und Ernährung
Hier finden Sie Notfallapotheken in Ihrer Nähe
Notdienstsuche
Hier finden Sie Apotheken in Ihrer Nähe
Apothekensuche

aponet.de wurde mit dem Focus Money Award 2025 ausgezeichnet!

Zum Focus Report
Impressum Datenschutz

Soziale Angst: Welche Rolle Hunde für Teenager spielen können

Katrin Faßnacht-Lee  |  20.08.2026 13:30 Uhr

Hunde gelten als treue Begleiter und wichtige Stütze im Familienalltag. Eine neue Studie zeigt nun: Die Beziehung zu einem Hund hängt damit zusammen, wie Jugendliche Stress mit Gleichaltrigen bewältigen. Entscheidend ist offenbar nicht allein die Liebe zum Tier.

Ein Jugendlicher kniet vor einem Schäferhund der Pfötchen gibt.
Die Beziehung zu einem Hund kann Jugendlichen guttun - auch das aktive Kümmern scheint eine Rolle zu spielen.
© MARIA_MOROZ/iStockphoto

Studie mit sozial ängstlichen Jugendlichen

An der Untersuchung nahmen 514 Jugendliche aus den USA im Alter von 13 bis 17 Jahren sowie jeweils ein Elternteil teil. Ausgewählt wurden Teenager mit einem hohen Maß an sozialer Angst. Darunter versteht man anhaltende und belastende Sorgen, von Mitschülern oder anderen Gleichaltrigen beurteilt zu werden.

Die Forschenden untersuchten verschiedene Seiten der Mensch-Hund-Beziehung. Dazu gehörten Zuneigung und Gesellschaft, die Versorgung des Hundes, emotionale Unterstützung, Konflikte mit dem Tier und die Frage, ob der Hund als Ersatz für menschliche Beziehungen angesehen wurde.

Verantwortung für den Hund zu übernehmen, spielt eine Rolle

Jugendliche, die die Gesellschaft ihres Hundes schätzten oder Verantwortung für seine Versorgung übernahmen, berichteten häufiger von gesünderen Bewältigungsstrategien. Dazu zählten Problemlösen, positives Denken, der Umgang mit eigenen Gefühlen und das Ausdrücken von Emotionen.

Überraschend war, dass Zuneigung zum Hund allein weder mit günstigeren noch mit ungünstigeren Verhaltensweisen zusammenhing. Auch die wahrgenommene emotionale Unterstützung durch den Hund zeigte nicht nur positive Zusammenhänge: Sie ging mit weniger positivem Denken und häufigerem Grübeln einher.

Ein Hund sollte Freunde nicht ersetzen

Konflikte mit dem Hund – etwa Ärger über unerwünschtes Verhalten – standen häufiger mit Vermeidung, Verleugnung, Grübeln und emotionaler Abstumpfung in Verbindung. Ähnliches galt, wenn Jugendliche ihren Hund als wichtigeren Freund als jeden Gleichaltrigen betrachteten.

Die Ergebnisse zeigen Zusammenhänge, belegen aber nicht, dass die Beziehung zum Hund die jeweiligen Verhaltensweisen verursacht. 

Quelle: DOI 10.1002/jad.70247 

Mehr aponet.de bei Google

Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.

WhatsApp Kanal Banner
Medikamente ohne Zuzahlung

Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.

Arzneimitteldatenbank

Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.

Podcast
Podcast-Logo "aponet in 3 Minuten"
Podcast
Sport & Fitness

Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…

Krankheiten von A - Z

In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern

nach oben