Gelbfieber

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  20.03.2026 00:00 Uhr

Gelbfieber ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die von bestimmten Stechmücken übertragen wird. Sie beginnt oft mit grippeähnlichen Beschwerden, kann jedoch in schweren Fällen zu Organversagen führen. Da die Erkrankung oft schnell fortschreitet, spielt eine frühzeitige medizinische Abklärung eine entscheidende Rolle.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Gelbfieber tritt vor allem in tropischen Regionen auf, in denen bestimmte Mückenarten verbreitet sind. Die Erkrankung beginnt meist plötzlich und belastet den gesamten Körper. Viele Betroffene haben zunächst nur leichte Beschwerden, doch bei einem Teil der Erkrankten kommt es nach einer kurzen Besserung zu einem zweiten schwereren Krankheitsabschnitt. Dieser kann Leber und Nieren betreffen sowie das Allgemeinbefinden massiv verschlechtern.

Symptome/Verlauf

Zu den typischen Beschwerden zählen:

  • Plötzlich auftretendes Fieber
  • Starke Kopf und Muskelschmerzen
  • Übelkeit Erbrechen und Schwäche
  • Gelbfärbung der Haut in schweren Fällen

Der Verlauf beginnt meist mit einem ersten Abschnitt, der an eine starke Grippe erinnert. Manche Menschen erholen sich danach rasch. Bei anderen folgt eine zweite Phase, in der sich die Beschwerden deutlich verschlimmern können. Besonders die Leber kann betroffen sein, was zu einer Gelbfärbung der Haut führt. Auch verstärke Neigungen zu Blutungen können auftreten.

Folgen/Komplikationen

Schwere Verläufe können lebensbedrohlich werden. Zu den möglichen Komplikationen zählen Leberversagen Nierenprobleme, starke Blutungen oder Kreislaufversagen. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten und keinen Impfschutz besitzen. Eine frühzeitige medizinische Betreuung kann das Risiko schwerer Folgen deutlich senken.

Ursachen/Risikofaktoren

Gelbfieber wird durch ein Virus ausgelöst, das über den Stich bestimmter Mückenarten übertragen wird. Das Risiko steigt in tropischen Regionen. Besonders in Gebieten mit einer hohen Mückendichte. Menschen ohne Impfschutz sind besonders gefährdet zu erkranken. Auch längere Aufenthalte im Freien oder Reisen in den betroffenen Regionen erhöhen das Risiko.

Das kann helfen

Das macht der Arzt: Er kann unterstützende Massnahmen ergreifen, um den angegriffenen Körper zu stabilisieren. Hierzu zählen eine ausreichende Flüssigkeitsgabe und die Überwachung wichtiger Organfunktionen.
Das kann man selbst tun: Vor allem ausreichend Ruhe und Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Heilung. Grenzen bestehen, wenn Fieber stark ansteigt, sich das Befinden rasch verschlechtert oder Gelbfärbungen auftreten. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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