Wenn die Temperaturen steigen, suchen viele Menschen Abkühlung im Wasser. Damit steigt auch das Risiko für Ertrinkungsunfälle: Fast die Hälfte aller Vorfälle passiert in den Sommermonaten. Allein im vergangenen Jahr sind laut DLRG in Deutschland mindestens 411 Menschen ertrunken – 31 mehr als im Vorjahr. Besonders tragisch: Viele dieser Unfälle wären vermeidbar gewesen.

Ertrinken ist die häufigste Todesursache bei Kindern im Alter von 1 bis 4 Jahren. Das kann tragischerweise lautlos und schnell passieren. Auch Erwachsene ab 65 Jahren sind stärker gefährdet. Dabei geschehen die meisten Ertrinkungsunfälle in Anwesenheit von mindestens einer erwachsenen Person.
Um Badeunfälle zu vermeiden, raten Fachleute zu folgenden Maßnahmen:
Badekleidung in knalligen und kontrastreichen Farben macht es Rettungskräften und Eltern leichter, Schwimmer in Not zu erkennen. Dunkle Farben, Weiß und Hellblau sind schlecht zu sehen.
Nicht benötigte Schwimmhilfen und Spielzeug entfernen: Kinder könnten darunter stecken bleiben und Atemnot bekommen.
Kinder von Beckenabflüssen oder Absaugöffnungen fernhalten.
Am Pool nicht rennen (rutschige Oberflächen).
Kein Alkohol, keine Drogen.
Vorsicht bei gesundheitlichen Problemen: Sie können die Schwimmfähigkeit beeinträchtigen.
Am Strand im überwachten Bereich bleiben und auf Zeichen (Flaggen) achten.
Nicht zu weit rausschwimmen.
Im Zweifelsfall Schwimmweste tragen.
Wenn Sie beobachten, dass jemand zu ertrinken droht:
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