Viele Eltern wollen ihre Kinder bestmöglich unterstützen – auch mit Nahrungsergänzungsmitteln. Doch nicht jedes Präparat ist geeignet. Warum Vitamin- und Mineralstoffpräparate für Kinder oft unnötig sind und sogar ein Risiko darstellen können, erfahren Sie hier.

Etwa jedes zehnte Kind in Deutschland bekommt Nahrungsergänzungsmittel. Sie versprechen, die Abwehrkräfte zu stärken, die Konzentration zu fördern oder „einfach gesund“ zu sein. Doch viele dieser Produkte sind nicht auf den Nährstoffbedarf von Kindern abgestimmt. Sie sehen aus wie Süßigkeiten, schmecken genauso – und können zu einer Überdosierung verleiten.
Ein aktueller Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW hat 33 Nahrungsergänzungsmittel für Kinder untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend:
Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen kann nicht einfach von Erwachsenen auf Kinder übertragen werden.
Besonders riskant sind Präparate, die wie Fruchtgummis oder Kaubonbons gestaltet sind – sie animieren zum Naschen. Eine Überdosierung kann unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit verursachen.
Die gute Nachricht: Kinder, die sich ausgewogen ernähren, genügend schlafen und regelmäßig draußen spielen, sind in der Regel gut versorgt. Nur bei einem ärztlich nachgewiesenen Mangel sollten Supplemente gezielt eingesetzt werden. Das schützt die Gesundheit und schont den Geldbeutel.
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Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
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