Ein Duft aus den Wurzeln der japanischen Hinoki-Zypresse könnte den Schlaf verbessern. In einer kleinen Studie wachten Frauen nachts seltener auf und fühlten sich morgens erholter. Auch ihre Hirnströme veränderten sich.
Aconitum, Belladonna oder Allium cepa: In der Homöopathie werden bei Erkältungen je nach Beschwerdebild unterschiedliche Mittel verwendet. Welche Präparate traditionell Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten zugeordnet werden.
Plötzlich wird das Verlangen nach einer Zigarette oder Alkohol sehr stark. Eine Auswertung bisheriger Studien zeigt, dass kontrolliertes Atmen diesen akuten Suchtdruck etwas abschwächen könnte. Besonders langsames Atmen wurde mehrfach untersucht.
Homöopathische Arzneimittel werden nach besonderen Verfahren hergestellt und häufig stark verdünnt. Was hinter dem Ähnlichkeitsprinzip steckt, was D6, D12 oder C30 bedeuten und wie Homöopathika sich von pflanzlichen Arzneimitteln unterscheiden.
Hitzewallungen, Nachtschweiß oder Stimmungsschwankungen: Viele Frauen suchen in den Wechseljahren nach pflanzlicher Hilfe. Öko-Test hat jetzt 23 Präparate unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen zugelassenen pflanzlichen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln.
Eisenhut, Arnika oder Tollkirsche: Zahlreiche homöopathische Arzneimittel werden aus Pflanzen hergestellt. Neun bekannte Beispiele und die Beschwerden, denen sie in der homöopathischen Lehre traditionell zugeordnet werden.
Der Arzt Samuel Hahnemann entwickelte Ende des 18. Jahrhunderts die Grundlagen der Homöopathie. Sein Selbstversuch mit Chinarinde führte ihn zum Ähnlichkeitsprinzip, einem bis heute zentralen Grundsatz der homöopathischen Lehre.
In der Homöopathie gibt es Einzelmittel und sogenannte Komplexmittel, die mehrere homöopathische Ausgangsstoffe enthalten. Wie unterscheiden sich die Präparate und nach welchen Prinzipien werden sie eingesetzt?
Was bedeuten Globuli, Potenz, Dilution oder Erstverschlimmerung? Das Homöopathie-Glossar erklärt wichtige Fachbegriffe von Ähnlichkeitsprinzip bis Urtinktur kurz und verständlich.
Tägliche Achtsamkeits- und Dankbarkeitsübungen könnten sich günstig auf Blutdruck und Entzündungswerte auswirken. Ein Review von 18 kontrollierten Studien deutet darauf hin, dass vor allem Programme über acht bis zwölf Wochen messbare Effekte erzielen. Eine medizinische Behandlung ersetzen sie jedoch nicht.
Jeder Atemzug unterscheidet sich ein wenig vom vorherigen. Eine neue Studie zeigt nun: Solche feinen Unterschiede gehen mit Veränderungen der Hirnaktivität einher. Die Kopplung ließ sich Atemzug für Atemzug beobachten.
Nitratreicher Rote-Bete-Saft könnte besonders älteren Menschen zugutekommen. In einer Studie sank ihr Blutdruck innerhalb von zwei Wochen. Offenbar spielt die Mundflora dabei eine wichtige Rolle.
Globuli werden auch bei Babys und Kindern eingesetzt, etwa bei Erkältungen, Zahnungs- oder Verdauungsbeschwerden. Was Eltern über Homöopathie bei Kindern, typische Mittel und die Grenzen der Selbstbehandlung wissen sollten.
Schmerzgel, Wärmesalbe oder Kühlgel? Entscheidend ist, woher die Beschwerden kommen: Entzündungshemmende Gele können etwa bei Arthrose oder Sportverletzungen helfen, Wärme eignet sich eher bei Verspannungen. Kühlgele wirken etwa bei Prellungen lindernd. Worauf es bei Auswahl und Anwendung ankommt.
Pflanzliche Arzneimittel und Homöopathika werden häufig miteinander verwechselt. Dabei unterscheiden sich Phytotherapie und Homöopathie grundlegend bei Herstellung, Wirkprinzip und wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweisen.
Insektenstiche, kleinere Verletzungen, Reiseübelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden: Bei solchen Sommerbeschwerden werden häufig homöopathische Mittel verwendet. Welche Präparate traditionell zum Einsatz kommen und wann medizinische Hilfe gefragt ist.
Durchfall, Übelkeit oder Bauchschmerzen sprechen nicht automatisch für einen Magen-Darm-Infekt. Gerade bei einer Sommergrippe können diese Beschwerden auftreten, weil häufig andere Viren dahinterstecken als bei einer Wintererkältung.
Eine Akupunktur am Ohr scheint Migränebeschwerden zu lindern. Darauf deutet eine neue Studie hin. Allerdings traten die Verbesserungen unabhängig davon auf, ob die feinen Nadeln an klassischen Migränepunkten oder an anderen Stellen des Ohrs gesetzt wurden.
Nelkenöl gilt als klassisches Hausmittel gegen Zahnschmerzen. Experten sehen die Anwendung jedoch kritisch: Das konzentrierte ätherische Öl kann die Mundschleimhaut reizen und beseitigt die Ursache der Beschwerden nicht.
Immer mehr ältere Menschen greifen zu Cannabis – oft in der Hoffnung auf weniger Schmerzen oder besseren Schlaf. Doch moderne Präparate sind deutlich stärker als früher und können unerwartete Risiken mit sich bringen.
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Ein Stoff aus der Süßholzwurzel zeigt im Labor Potenzial bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.
Herzinsuffizienz-Studie: Mit Wirkstoffen aus Fingerhut (Digitalis) verschlechterte sich die Herzschwäche seltener als mit Placebo.
Hausmittel wie Wickel sind beliebt – gerade bei Halsweh, Husten oder Fieber. Doch besonders bei Babys und Kleinkindern ist Vorsicht geboten, da ihr Körper empfindlicher reagiert.
Bei Brustkrebs nur Alternativmedizin? Studienergebnisse zeigen deutlich schlechtere Überlebenschancen. Was dahinterstecken könnte.
Im Fokus diesmal: Todesfälle nach Zeckenstichen, Stuhltest statt Darmspiegelung und das Exploding Head Syndrome.
Grüner Tee kann das Cholesterin messbar verbessern - vor allem bei erhöhten Werten. Eine große Analyse aus 55 Studien zeigt, dass der LDL-Wert im Schnitt um 5,8 mg/dl sinkt. Blutzucker und Blutdruck profitieren ebenfalls, aber eher moderat.
Flohsamen bei chronischer Verstopfung: Wie die Ballaststoffe helfen, den Stuhl weicher zu machen und die Verdauung in Gang zu bringen.
Längere Pollenzeiten belasten Allergiker immer stärker. Doch mit den richtigen Strategien lassen sich Beschwerden deutlich reduzieren. Diese 7 Tipps helfen, Heuschnupfen im Alltag besser in den Griff zu bekommen.
Ingwer gilt seit Jahrhunderten als Hausmittel – doch was sagt die moderne Forschung? Eine aktuelle Studie bündelt erstmals die Ergebnisse mehrerer Übersichtsarbeiten. Das Ergebnis: Bei einigen Beschwerden und Erkrankungen zeigt die Knolle messbare Effekte.
Schmerzhemmung, weniger Grübeln und ein aktiveres Immunsystem? Diese Effekte für Körper und Geist hatten Studienteilnehmer nach einer Woche Meditation.
Kann eine Heilpflanze helfen? Blutwurz zeigt im Labor Wirkung gegen antibiotikaresistente Bakterien – und macht Hoffnung für die Zukunft.
Ätherische Öle können mehr als nur angenehm riechen: Sie beeinflussen Stimmung, Erinnerungen und sogar körperliches Wohlbefinden. Die Aromatherapie nutzt ätherische Öle gezielt, um Entspannung zu fördern, Beschwerden zu lindern und den Alltag ein Stück leichter zu machen. So funktioniert die Methode – und darauf solltest du achten.
Juckreiz zwischen den Zehen, gerötete Haut oder kleine Risse: Viele greifen bei Fußpilz zuerst zu Hausmitteln. Besonders häufig werden Backpulver, Essig oder Teebaumöl empfohlen. Doch helfen diese Fußpilz-Hausmittel wirklich – oder verzögern sie sogar eine wirksame Behandlung?
Stress, Verspannungen und Schlafprobleme gehören für viele Menschen zum Alltag. Eine einfache Methode kann helfen, Körper und Geist wieder zur Ruhe zu bringen: die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Die Technik lässt sich leicht lernen und kann Verspannungen lösen, Stress reduzieren und sogar beim Einschlafen helfen.
Rund um die Menstruation kämpfen viele Frauen mit Beschwerden wie Schmerzen, Stimmungsschwankungen oder Erschöpfung. Das prämenstruelle Syndrom (PMS) kann den Alltag spürbar belasten. Doch können bestimmte Vitamine, etwa Vitamin D und Vitamin E, helfen, die Symptome zu lindern?
Von Heuschnupfen geplagte Menschen greifen oft zu Hausmitteln wie regionalem Honig und hoffen auf Linderung. Doch nicht alles, was plausibel klingt, hilft auch wirklich. Was Experten zu Honig, Umzug und Allergiemedikamenten sagen – und wie Sie Ihre Beschwerden gezielt in den Griff bekommen.
Menschen mit Tumorerkrankungen sollten nicht fasten und auch andere spezielle Diäten meiden. Das empfehlen Experten in einer aktuellen Leitlinie.
Hilft Ginkgo bei Demenz? Studien weisen auf leichte Vorteile bei bestehenden Symptomen hin. Bei milder kognitiver Beeinträchtigung bleibt der Effekt unklar.
Bei Erkältungshusten greifen viele zu pflanzlichem Hustensaft mit Efeu-Extrakt. Studien zeigen eine eher moderate, aber messbare Besserung der Beschwerden. Das berichtet der wissenschaftliche Newsletter Evi-News.
Tee enthält wertvolle Pflanzenstoffe. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Teetrinken und Vorteilen für die Gesundheit.
Immer wieder kursieren im Netz vermeintliche „Wundermittel“. Hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid gehört dazu. Doch Notfallmediziner aus den USA warnen eindringlich: Die Einnahme kann schwere, teils lebensbedrohliche Folgen haben.
Ein falscher Handgriff, langes Sitzen oder eine ungünstige Nacht und der Rücken meldet sich mit Schmerzen. Doch nicht immer müssen Schmerzmittel her. Oft reicht es, gezielt Wärme einzusetzen, um die Beschwerden spürbar zu lindern.
Was verrät unsere Zunge über unsere Gesundheit? In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielt die Zungendiagnostik eine zentrale Rolle. Eine Expertin erklärt, welche Veränderungen ein Warnhinweis sind.
Japanische Forscher haben eine natürliche Substanz in der Ingwer-Sorte „Kencur“ entdeckt, die die Energieversorgung von Krebszellen unterbricht. Der Naturstoff beeinflusst den Fettstoffwechsel der Zellen – und könnte so neue Wege in der Krebstherapie eröffnen.
Ingwer zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt. Doch wie gesund ist die scharfe Knolle wirklich? Oft haben bereits kleine Mengen einen guten Effekt, sagt Ernährungswissenschaftlerin Prof. Kristina Petersen von der Texas Tech University in Lubbock, USA.
Die potenzsteigernde Wirkung der Yohimbe-Rinde geht auf den Inhaltsstoff Yohimbin zurück. Allerdings kann er in zu hoher Konzentration zu Vergiftungen führen.
Bestimmte Atemübungen lindern Stress wirksamer als Achtsamkeitsmeditation. Das zeigt eine Studie aus USA. Wichtig ist dabei, die Übungen täglich durchzuführen.
Druck im Gesicht, Nase dicht. Diese Podcastfolge zeigt, wie Nebenhöhlenprobleme entstehen und was wirklich Linderung bringt.
Trockene Heizungsluft, Staub, Rauch und Abgase: Unsere Augen sind täglich vielen Strapazen ausgesetzt. Zusätzlich werden sie durch stundenlanges Starren auf den Computerbildschirm und das Smartphone gereizt. Die unangenehme Folge: juckende, brennende und gerötete Augen, die sich anfühlen, als sei ein Fremdkörper unter das Lid geraten.
Haben Kinder eine Erkältung oder Bauchschmerzen, können Tees helfen. Einen „Klassiker“ sehen Fachleute heute jedoch kritisch, sagt die Apothekerkammer Niedersachsen. Sie nennt eine Auswahl wohltuender Tees und rät Eltern, bei der Auswahl auf das Alter ihres Kindes zu achten und sich in der Apotheke beraten zu lassen.
Eine Knoblauch-Mundspülung ist vermutlich nicht jedermanns Sache, aber sehr wirksam: Knoblauchextrakt wirkt gegen Bakterien ähnlich gut wie Chlorhexidin, das häufig in Mundspülungen verwendet wird.
Eine umfangreiche Langzeitstudie zeigt, dass mediterrane und pflanzliche Ernährung chronischer Verstopfung bei älteren Erwachsenen vorbeugen können. Dabei entstehen die positiven Effekte, die sich offenbar auf mehr als die Aufnahme von Ballaststoffen zurückführen lassen.
Schwarzkümmel (Nigella sativa) wird seit Langem als Gewürz und in der traditionellen Medizin verwendet. Eine Studie der Osaka Metropolitan Universität in Japan zeigt nun, dass er sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann.
Was steckt hinter Reizdarm und was hilft wirklich gegen die Beschwerden? Diese Folge bringt Klarheit für den Alltag mit den Magen-Darm-Beschwerden.
Klimaschutz könnte indirekt viele Menschen vor schwerwiegenden psychischen Problemen bewahren: Mehr Grün in der Umgebung geht insbesondere in Städten mit weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund psychischer Erkrankungen einher. Dies zeigt eine Datenauswertung aus sieben Ländern.
Blasenentzündung, Probleme beim Wasserlassen oder Harndrang: Gegen diese Beschwerden wächst auch Hilfe in der Natur. Wir stellen wichtige Heilpflanzen vor.
Eine per Anleitung zum Hören geführte Hypnose reduzierte Beschwerden durch Hitzewallungen bei Frauen in den Wechseljahren um mehr als die Hälfte. Damit schnitt sie besser ab als eine Schein-Hypnose.
Rosmarin wird in der Hautpflege schon lange genutzt. Eine Studie liefert nun Hinweise, dass die Pflanze bei Wundheilung und Narbenbildung hilfreich ist.
Klassik, Pop oder Jazz: Musik kann im Operationssaal mehr bewirken, als man denkt. Forschende fanden heraus, dass Patientinnen und Patienten, die unter Narkose Musik hörten, weniger Medikamente benötigen – und nach dem Eingriff sanfter aufwachen.
In dieser Folge steht die traditionelle chinesische Medizin im Mittelpunkt. Apotheker Rüdiger Freund erklärt, wie die TCM mit Akupunktur, Ernährung und Bewegung Körper und Energie ins Gleichgewicht bringt.
Eukalyptus, Thymian oder Efeu – viele pflanzliche Wirkstoffe können bei Husten, Schnupfen und Bronchitis helfen. Ein Pharmazeut erklärt, welche Heilpflanzen gut untersucht sind und bei welchen Erkältungssymptomen sie sinnvoll eingesetzt werden können.
Pflanzliche Wirkstoffe können Rheuma-Entzündungen lindern – teils stärker als Schmerzmittel. Cucurmin, Quercetin und Resveratrol im Fokus.
Ballaststoffe, Trockenpflaumen oder Probiotika – was hilft wirklich bei chronischer Verstopfung? Eine britische Leitlinie fasst aktuelle Forschungsergebnisse zusammen und räumt mit manchen Ernährungsmythen auf.
Chronische Rückenschmerzen belasten viele ältere Menschen im Alltag. Eine US-Studie zeigt nun: Mit Akupunktur in Kombination mit der üblichen Behandlung gingen die Beschwerden zurück. Die Therapieform hat zudem kaum Nebenwirkungen.
Schlafprobleme, Verdauungsbeschwerden oder Gelenkschmerzen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Auch homöopathische Mittel werden dagegen verwendet. Welche Präparate traditionell zum Einsatz kommen und was ältere Menschen beachten sollten.
Wer Probleme beim Stuhlgang hat – gleich Verstopfung oder Durchfall – findet in den sozialen Medien häufig den Tipp: Flohsamen. Doch damit sie ihre Wirkung entfalten können, gilt einiges zu beachten.
Pflanzliche Arzneimittel liegen im Trend. Doch Vorsicht: Nicht jedes Produkt, das Heilpflanzen enthält, ist automatisch ein wirksames Arzneimittel. Worin sich apothekenpflichtige von frei verkäuflichen Präparaten unterscheiden, erklärt dieser Beitrag.
Ein natürlicher Inhaltsstoff aus Ahorn könnte helfen, Kariesbakterien im Zahnbelag wirksam zu bekämpfen. Die Substanz ist ungiftig und günstig, so dass sie etwa in Mundspülungen eingesetzt werden könnte – auch für Kleinkinder.
Kratom wird im Internet als pflanzliches Wundermittel gegen Schmerzen, Ängste und Depressionen beworben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt jedoch vor einer Eigenbehandlung.
Viele Frauen leiden unter PMS, Wechseljahresbeschwerden oder wiederkehrenden Blasenentzündungen. Einige Heilpflanzen können auf natürliche Weise Linderung verschaffen.
Sieben von zehn Deutschen leiden unter Magen-Darm-Beschwerden. Vorn mit dabei: Völlegefühl, Magendrücken oder Verstopfung. Wer sanft, aber wirkungsvoll gegensteuern will, kann mit pflanzlichen Lebensmitteln und Wirkstoffen einiges erreichen.
Kennen Sie Gesichtsyoga? Dank sozialer Medien liegt die Methode derzeit im Trend. Das gezielte Grimassen schneiden und Massieren beim sogenannten Face-Yoga soll Falten glätten, hängende Mundwinkel anheben und sogar das Doppelkinn mindern. Hält das Gesichtstraining, was es verspricht?
Unsere Haut schützt uns täglich – vor Umwelteinflüssen, Keimen und UV-Strahlen. Damit sie gesund und strahlend bleibt, braucht sie die passende Pflege. Und die ist so individuell wie unser Hauttyp. Erfahre, welche Pflege trockene, fettige, empfindliche oder Mischhaut wirklich braucht – und was du besser vermeiden solltest.
Meerrettich ist nicht nur ein scharfes Gewürz in der Küche – als Heilpflanze überzeugt die Wurzel mit ihrer antibakteriellen Wirkung und hilft auf natürliche Weise bei Infekten der Harn- und Atemwege.
Das Verbrauchermagazin „Ökotest“ hat Ende März vor krebserregenden Inhaltsstoffen in Fencheltee gewarnt. Im Test wurden neun verschiedene Babytees auf untersucht, dabei wurden zum Teil stark erhöhte Estragol-Werte festgestellt. Was steckt genau dahinter?
Kapuzinerkresse enthält scharfe Senföle mit natürlicher antibiotischer Wirkung. Sie wird sowohl gegen Harnwegsinfekte als auch gegen Infekte der Atemwege eingesetzt.
Menschen mit leichten bis mittelschweren psychischen Erkrankungen können von Outdoor-Aktivitäten profitieren: Eine Studie zeigt, dass dies innerhalb weniger Wochen die Stimmung hob und Angstzustände verbesserte.
Kunst stärkt das Wohlbefinden, zeigt eine aktuelle Studie: Schon das einfache Betrachten von Kunstwerken in einem Museum hat messbar positive Auswirkungen auf die Psyche.
Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen, ohne dass eine eindeutige Ursache gefunden wird. Dennoch kommen zahlreiche Behandlungsmethoden wie Medikamente, Spritzen, Massagen oder Akupunktur zum Einsatz. Doch die meisten wirken nicht, wie eine Studie belegt.
Schon vor über 40 Jahren haben Ärzte beobachtet, dass Patienten weniger Schmerzmittel brauchen, wenn sie aus ihrem Zimmer eine Grünfläche statt einer Mauer sehen. Dafür haben Wissenschaftler nun möglicherweise den Grund gefunden. Sie verglichen den Effekt gegen Schmerzen mit der Wirkung von Tabletten.
Besonders Frauen leiden unter wiederkehrenden Blasenentzündungen. Neben den oft zur Akuttherapie verschriebenen Antibiotika gibt es einige natürliche Mittel, die sich auch zur Vorbeugung eignen.
Jedes Jahr wählt der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde eine Heilpflanze aus, um auf ihre Bedeutung in der Naturheilkunde aufmerksam zu machen. 2025 fällt die Wahl auf die Schafgarbe – eine Pflanze mit jahrtausendealter Tradition in der Heilkunde.
Die alternative Heilmethode hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert und basiert auf ganz speziellen Regeln. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Podcast mit Apotheker Rüdiger Freund.
Meditation kann nicht nur Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern – sie verändert auch messbar die Aktivität im Gehirn. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich bereits nach zehn Minuten Meditation bestimmte Gehirnwellen verändern. Das könnte erklären, warum Meditation so positiv auf unsere Stimmung wirkt.
Lässt sich der Alterungsprozess durch Omega-3-Fettsäuren verlangsamen? Eine Studie legt genau das nahe. Diese Nährstoffe aus Fischölen sind nicht nur gut für Herz und Gehirn, sie können auch das biologische Altern unseres Körpers beeinflussen.
Von der kalten Dusche über Baden in kaltem Wasser bis hin zu Eisbädern im Polargebiet: Kälteanwendungen im Wasser werden immer beliebter. Ob sie wirklich das Immunsystem stärken und wie sie auf Stress und Schlaf wirken, beantwortet eine Übersichtsarbeit.
Mistel, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe: Zur Ergänzung der Therapie gegen Krebs geistern unzählige Empfehlungen für pflanzliche und komplementäre Mittel durch die Patientenforen im Internet. Was davon wirklich etwas bringt, war Thema auf einem Fortbildungskongress für Apotheker.
Chronische Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Auf der Suche nach wirksamen Behandlungen ohne Medikamente sind Forschende auf Qigong gestoßen.
Holunder enthält viel Vitamin C und ist dafür bekannt, die Abwehrkräfte zu stärken. Doch die Beere kann offenbar noch mehr: In einer Studie der Washington State University erwies sich Holundersaft als wirksam bei der Gewichtskontrolle und zur Verbesserung des Stoffwechsels.
Warum Erkältungen so oft mit quälendem Hustenreiz beginnen und was hilft, die Bronchien bald wieder zu beruhigen. Dazu mehr in dieser Folge des Podcasts mit Apotheker Rüdiger Freund.
Weniger Bewegung, dafür mehr gutes Essen: Im Winter rumpelt es bei vielen Menschen noch mehr im Bauch als üblich. Was lässt sich gegen Blähungen unternehmen?
Covid-19 und andere Atemwegsinfekte werden häufig von quälendem Husten begleitet. Mit pflanzlichen Medikamenten, deren Wirksamkeit auch in Studien belegt ist, lassen sich die Beschwerden gut lindern, berichtet Prof. Dr. Robert Fürst auf
Honig hat seinen Platz nicht nur auf dem Frühstückstisch. Speziell aufbereitete Sorten haben sich als medizinischer Honig in der Wundbehandlung etabliert. Die heiße Milch mit dem süßen Schuss gegen Atemwegsinfekte wärmt dagegen wohl eher die Seele.
Die Legalisierung von Cannabis könnte zur Folge haben, dass mehr Frauen es auch in der Schwangerschaft nehmen. Davon raten Ärzte ab, denn Cannabiskonsum in der Schwangerschaft könnte das Risiko dafür erhöhen, dass Kinder schlechtere Denkfähigkeiten haben und ein auffälliges Verhalten zeigen.
Kurkuma ist ein beliebtes Gewürz, dem viele gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden: Das enthaltene Curcumin wirkt vor allem antioxidativ und entzündungshemmend. Nahrungsergänzungsmittel mit hochdosiertem Curcumin sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, warnen Experten.
In einer Studie erhöhten Extrakte aus Apfelschalen und Misteln innerhalb von vier Wochen die Muskelkraft und die Ausdauer von Mäusen. Am stärksten waren die Effekte bei einer Kombination aus beiden Extrakten – damit nahmen die Muskelfasern messbar an Größe zu.
Mit einem gestärkten Immunsystem gesund durch die Erkältungssaison kommen: Das möchte jeder gern. Welche oft empfohlenen Maßnahmen dabei wirklich etwas taugen, haben Wissenschaftler überprüft.
Die Beschwerden bei einer akuten Bronchitis lassen sich mit pflanzlichen Präparaten lindern. Eine Kombination aus verschiedenen Extrakten hilft dabei nicht unbedingt besser als ein Einzel-Extrakt, zeigt jetzt eine neue Studie.
Messungen der Hirnaktivität in der „Röhre“ legen nahe, dass Achtsamkeitsmeditation zur Schmerzlinderung funktioniert. Ihre Wirkung ging in einer Studie deutlich über den Placeboeffekt hinaus.
Vier Pflanzen, die von wildlebenden Gorillas in Gabun verzehrt und von der dortigen Bevölkerung naturheilkundlich verwendet werden, haben antibakterielle Eigenschaften: Die Rinde ist gegen mindestens einen multiresistenten Stamm des Bakteriums Escherichia coli wirksam, haben Forschende herausgefunden.
In Kanada verschreiben Ärzte bei verschiedenen Beschwerden schon länger Aktivitäten in der Natur. Und das wirkt tatsächlich bei der Behandlung und zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen, stellt eine britische Forschungsgruppe fest.
Zwanzig Minuten bewusstes Atmen kann Schmerzen und damit verbundene Angst schnell reduzieren. Das zeigt eine aktuelle Studie mit Krebspatienten. Die Methode könnte zusätzlich zur üblichen Schmerzbehandlung eingesetzt werden.
Schätzungsweise jeder Zehnte über 65 Jahren leidet unter erhöhtem Druck in den Lungengefäßen. Viele Betroffene sterben in der Folge an Herzversagen. Ein neu eingesetzter Pflanzenwirkstoff könnte ihnen helfen.
Theoretisch kann der Einfachzucker D-Mannose verhindern, dass sich Bakterien an die Oberfläche der Harnwege anlagern. Doch bei der Vorbeugung von Harnwegsinfekten scheint sich dies nicht bemerkbar zu machen: Im Vergleich zu einem Placebo schnitten Mannose-Präparate nicht besser ab.
Omega-3-Fettsäuren bringen eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen mit sich. Beispielsweise wurden verschiedene Effekte auf die Psyche in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Dazu scheint auch aggressives Verhalten zu zählen.
Nach den Wechseljahren steigt das Risiko für Herzkrankheiten bei Frauen deutlich an. Dem lässt sich laut neuen Forschungsergebnissen mit Rote-Bete-Saft gegensteuern.
Krämpfe, Durchfall, Verstopfung und Blähungen: Wer immer wieder darunter leidet, benötigt wirksame Arzneimittel – auch pflanzliche, so das Fazit einer wissenschaftlichen Pressekonferenz in Staffort bei Bruchsal.
Angeschwollene Knöchel, schmerzende Waden: Gerade bei Wärme sind solche Beschwerden keine Seltenheit. Ein paar Tipps helfen, dass die Beine wieder munter werden.
Die Schale der Jaboticaba-Beere (auch Baumstammkirsche genannt, Plinia jaboticaba) wird normalerweise nicht mit gegessen. Doch sie enthält wertvolle Inhaltsstoffe, die bei Entzündungen, erhöhtem Blutzucker, Fettleibigkeit und metabolischem Syndrom helfen könnten.
Yoga, praktiziert mit einem Schwerpunkt auf Atmung, Meditation und Entspannung, kann Herzprobleme verbessern. Das zeigt eine neue Studie, die auf dem Fachkongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Lissabon vorgestellt wurde.
Erstmals wurde beobachtet, dass ein Orang-Utan eine Wunde in seinem Gesicht mit einer medizinisch wirksamen Heilpflanze versorgt hat. Er trug den Pflanzensaft und zerkaute Blätter auf die Wunde auf.
Nach einer Mahlzeit mit vielen Kohlenhydraten, wie einem Nudelgericht, steigt der Blutzuckerspiegel bei allen Menschen an. Die Bauchspeicheldrüse gesunder Menschen produziert jedoch genug Insulin, um die Kohlenhydrate aus der Nahrung in Form des Zuckers Glukose direkt in die Muskelzellen zu schleusen. Dort dient der Zucker zur Energieversorgung. Bei Menschen mit Diabetes funktioniert das nicht, da…
Eine britische Studie liefert erstmals Hinweise darauf, dass mehr Artenvielfalt in der Natur und auf städtischen Grünflachen größere Vorteile für die psychische Gesundheit mit sich bringt.
Bei kranken Kindern wünschen sich viele Eltern ein sanft wirkendes pflanzliches Arzneimittel. Aber Pflanzenpräparate eignen sich nicht in jedem Fall. Hören Sie mehr dazu in diesem Podcast.
Eine Auswertung von 50 Studien mit insgesamt fast 9000 Teilnehmenden lässt vermuten, dass Produkte mit Cranberrys besonders bei Frauen und Kindern vorbeugend gegen Harnwegsinfekte wirken.
Menschen mit rheumatoider Arthritis haben ein höheres Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Dieses Risiko lässt sich möglicherweise durch Akupunktur deutlich senken, berichtet eine Forschungsgruppe in der Fachzeitschrift „BMJ Open“.
Wer festgefahren in negativen Gedanken steckt, kann möglicherweise versuchen, dies mit vertrauten Düften abzustellen: Sie können Erinnerungen an bestimmte Ereignisse hervorrufen, und zwar viel wirksamer als Worte, zeigt eine neue Studie.
Bei Personen mit leicht erhöhtem Blutdruck, die ein Jahr lang regelmäßig Tai Chi ausübten, sank der systolische Blutdruckwert stärker als bei Personen, die Ausdauersport machten. Auch einen erhöhten nächtlichen Blutdruck und die Weiterentwicklung zu chronischem Bluthochdruck verhinderte Tai Chi effektiver.
Erkältungskrankheiten gehen oft mit einer Entzündung der Nasenneben höhlen, einer Sinusitis, einher. Rasches Handeln – auch mit natürlichen Mitteln – hilft, dass die Entzündung schnell abklingt.
Die Heilpflanze des Jahres 2024 ist der Schwarze Holunder. Der auch als „Hollerbusch“ bekannte Holunder ist eine bewährte Pflanze bei Atemwegsinfekten, begründet der Verein NHV Theophrastus die Auszeichnung.
Endometriose gehört zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Meist geht die Krankheit mit starken chronischen Schmerzen im Bereich des Beckens einher. Laut einer aktuellen Metaanalyse könnte die Einnahme von antioxidativ wirksamen Vitaminen die Beschwerden deutlich lindern.
Bei welchen Beschwerden man an einen Reizdarm denken sollte und was sich dagegen tun lässt, erklärt Apothekerin Bernadette Beller.
Immer wieder zur Toilette müssen. Und wenn man muss, dauert das Ganze länger als sonst. Das kann an einer vergrößerten Prostata liegen.
Dunkler Tee, täglich getrunken, scheint das Risiko für Prädiabetes und Diabetes deutlich zu senken – auch unter Berücksichtigung von BMI, Bluthochdruck, Rauchen und anderen Risikofaktoren. Dies zeigt eine in China durchgeführte Studie mit knapp 2000 Teilnehmern.
PGG ist ein wasserlösliches Tannin, das in vielen Pflanzen vorkommt. Es hemmt das Wachstum mehrerer Candida-Pilzarten – darunter auch Candida auris, der zunehmend zur Gefahr für die Gesundheit wird.
Der natürliche Pflanzenextrakt Curcumin aus den Wurzeln der Kurkuma-Pflanze hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften. Darüber hinaus hemmt er die übermäßige Bildung von Magensäure ebenso gut wie das Medikament Omeprazol, berichten Forschende in dem Fachblatt „BMJ Evidence-Based Medicine“.
Gegen die Beschwerden bieten Apotheken gut wirksame Medikamente. Doch es gibt auch natürliche Mittel gegen Sodbrennen.
Möglicherweise können Duftstoffe die geistige Fitness verbessern: In einem Experiment mit 43 Personen im Alter von 60 bis 85 Jahren war die geistige Leistungsfähigkeit höher, wenn vor dem Schlafengehen natürliche Duftstoffe im Schlafzimmer verteilt wurden.
Eine seltene Chance, die Pflanzen aus dem Hustensaft mal „in echt“ zu sehen: Dieses Jahr findet bis in den Herbst hinein in Mannheim die Bundesgartenschau statt. Neben Gartenlandschaften oder Projekten zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen bereichern auch Heilpflanzen die Vielfalt.
Husten, Kopfschmerzen, brennende Augen, Magen-Darm-Probleme und innere Unruhe: Gegen diese und viele weitere Beschwerden kommen diverse Heilpflanzen zum Einsatz. Welche gibt es und wie wirken sie?
Akupunktur und Doxylamin/Pyridoxin können mittelschwere bis schwere Übelkeit und Erbrechen während der Schwangerschaft lindern – in Kombination sogar noch besser. Dies zeigt eine hochwertige klinische Studie mit mehr als 350 schwangeren Frauen, die in der Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ erschienen ist.
An den Geschmack von Bitterstoffen muss man sich erst gewöhnen. Denn eigentlich nutzen Pflanzen sie vor allem, um Fressfeinde abzuwehren.
Viele Frauen, die immer wieder mit Harnwegsinfektionen zu tun haben, trinken vorbeugend Cranberry-Saft. Ob das wirklich hilft, war lange umstritten. Ein hochwertiger Cochrane Review zeigt nun, dass die vorbeugende Verwendung von Cranberry-Produkten bei anfälligen Menschen und nach medizinischen Eingriffen etwa die Hälfte solcher Infekte verhindern kann.
Probleme mit der Blase: Darunter leiden nicht nur Frauen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Inkontinenz bei Männern.
Pflanzliche Arzneimittel stehen bei uns Menschen hoch im Kurs. Damit sind wir nicht allein. Auch manche Tiere nutzen Pflanzen, wenn sie sich krank fühlen.
Ayurveda und traditionelle chinesische Medizin kennen viele. Doch auch Japan punktet in Sachen Gesundheit mit jahrhundertealtem Wissen. Die Rede ist von Kampo.
Ärzte empfehlen immer häufiger, Zeit in der Natur zu verbringen: Eine angenehme Art der Behandlung, die kostenlos und überall verfügbar ist und deren Nebenwirkungen spontane Euphorie und gute Laune sind. Das ist jetzt sogar wissenschaftlich erwiesen, wie eine Übersichtsarbeit in dem Fachmagazin „The Lancet Planetary Health“ zeigt.
Die wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass Yoga für ältere Erwachsene von Vorteil ist, mehren sich: Eine Sichtung von 33 klinischen Studien mit knapp 2.400 älteren Teilnehmenden zeigt, dass Yoga zu ähnlich guten Ergebnissen führte wie anderer Sport oder Tai Chi.
Er ist nicht ohne Grund ein allseits beliebtes Hausmittel. Egal ob Fieber, Entzündung, Sonnenbrand oder Insektenstich: Quark bietet Linderung bei vielfältigen Beschwerden.
Spätestens seit die Ampelkoalition ihre Arbeit aufgenommen hat, diskutiert Deutschland über die Legalisierung von Cannabis. Ein Inhaltsstoff daraus, das Cannabidiol, kurz CBD, gibt es schon in allerlei Produkten im freien Verkauf. Wie kann das sein und worum handelt es sich dabei?
Der Stoff, der für den scharfen Geschmack von Ingwer verantwortlich ist, unterstützt die Immunzellen bei der Infektabwehr. Untersuchungen deuten jetzt darauf hin, dass schon beim Konsum üblicher Mengen Ingwer die Immunzellen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt werden.
Die heilsame Wirkung der besonderen Erde beruht auf speziellen mineralischen Bestandteilen. Gewonnen wird sie aus Löß, einer eiszeitlichen Ablagerung im Erdreich. Heilerde kann man sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden.
Zeit in der Natur zu verbringen, fördert die Lebensqualität und das Wohlbefinden älterer Menschen. Das zeigt eine neue Studie aus Taiwan.
Zur Unterstützung der Krebstherapie und Verbesserung der Lebensqualität wird häufig Mistelextrakt eingesetzt, allerdings fehlen immer noch wissenschaftliche Beweise für die Wirkung. Eine Studie aus den USA liefert nun Hinweise darauf, dass Mistelextrakt, der in die Vene gespritzt wird, tatsächlich helfen könnte.
Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen: Wenn die Körpermitte zwickt und grummelt, kann die Pflanzenmedizin richtig punkten. Mehr dazu hören Sie in diesem Podcast.
Ein Pflanzengift namens Albicidin, das bei Zuckerrohr die Blattbrandkrankheit hervorruft, ist in der Lage, andere Bakterien zu töten. Ein Forschungsteam hat Varianten der Substanz hergestellt, die gegen multiresistente Krankenhauskeime wirksam sind.
Tibetisch-buddhistische Mönchen, die jahrelang mehrere Stunden täglich meditierten, hatten ein gesünderes Darm-Mikrobiom als Personen aus ihrer Nachbarschaft. Möglicherweise liegt das an regelmäßiger Tiefenmeditation, berichten Forschende.
Mancher mag sich angesichts der hohen Preise für Gas & Co. auf den Arm genommen fühlen. Doch Kälte und Kühlung besitzen ihren Stellenwert in der Medizin. Bei welchen Beschwerden Kälte als Therapie infrage kommt, erklären wir in der aktuellen Podcast-Folge!
Einen ganzen Garten voll Pflanzen, die gegen Erkältungsbeschwerden helfen, könnte man sich anlegen. So groß ist die Auswahl. Allerdings wachsen nicht alle davon in unseren Breiten. Hier ein kleiner Querschnitt.
Die meisten Menschen haben schon selbst erfahren, dass ein Spaziergang im Wald dazu beiträgt, sich zu entspannen und ruhiger zu werden. Tatsächlich kann eine „Waldtherapie“ bei Ängsten und Depressionen helfen, berichten norwegische Wissenschaftler.
Gegen viele Beschwerden helfen pflanzliche Arzneimittel. Aber wie unterscheiden sie sich von homöopathischen Arzneimitteln? Das verraten wir in der neuen Folge von gecheckt! Viel Spaß beim Hören!
Manche Menschen mit Herzschwäche wenden zusätzlich oder anstelle von herkömmlichen Medikamenten bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und andere Therapien an. Ihre Ärzte lassen sie darüber meist im Unklaren. Das kann aber zu Problemen führen, zum Beispiel, wenn Patienten auf eigene Faust Vitamin D oder bestimmte pflanzliche Präparate verwenden.
In der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Schmerzen im unteren Rücken und im Beckenbereich. Dagegen kann Akupunktur helfen, ohne nachteilige Wirkungen auf Mutter und Kind zu haben, berichten Forschende in einer Übersichtsarbeit in dem Fachmagazin „BMJ Open“.
Hibiskustee wärmt und ist für seine positiven Wirkungen auf das Immunsystem, den Blutdruck und das Körpergewicht bekannt. Ein Pflanzenfarbstoff aus Hibiskus namens Gossypetin könnte darüber hinaus gegen Alzheimer wirksam sein.
In China erhalten Menschen mit einer bestimmten Form von Herzinfarkt (STEMI) zusätzlich zur Standardtherapie Tongxinluo, ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel. In einer hochwertigen klinischen Studie kam es mit dem Medikament im Vergleich zu einem Placebo zu deutlich besseren Ergebnissen.
Ein geführtes Achtsamkeitstraining zum Stressabbau war bei Personen mit Angststörungen genauso effektiv wie das Antidepressivum Escitalopram. Im Gegensatz zum Medikament ist bei Achtsamkeitsübungen die Gefahr von Nebenwirkungen deutlich geringer.
Sportarten für Körper und Geist wie Yoga, Achtsamkeitsübungen und Meditation werden gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Immer mehr Patienten mit Diabetes glauben, damit auch ihren Blutzuckerspiegel in Schach halten zu können. Das könnte einer neuen Studie zufolge tatsächlich funktionieren.
Wer mindestens vier Tassen schwarzen, grünen oder Oolong-Tee pro Tag trinkt, hat vermutlich ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dies ergab eine Auswertung der Daten von mehr als einer Million Erwachsenen, die auf dem Kongress der europäischen Forschungsgesellschaft für Diabetes in Stockholm vorgestellt wurde.
Ein Online-Yoga-Kurs war in einer klinischen Studie bei Menschen mit Kniearthrose wirksam: Innerhalb von zwölf Wochen verbesserte sich die Funktion ihrer Knie. Wahrscheinlich muss man das Training aber länger beibehalten, denn auf Schmerzen beim Gehen waren noch keine deutlichen Effekte erkennbar.
Einige Frauen leiden in den Tagen vor ihrer Periode unter Migräne-Attacken. Grund dafür sind vermutlich Schwankungen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Pflanzliches Östrogen aus Sojabohnen könnte dagegen helfen, wie eine neue Studie zeigt.
Lohnt sich eine natürliche Therapie gegen erhöhte Blutfette? Ja, auch Heilpflanzen senken Cholesterin & Co. Mehr dazu in der aktuellen Podcast-Folge von gecheckt! Einfach reinhören!
Nach einem einstündigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in Gehirnregionen ab, die mit Stress in Verbindung stehen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin.
Längeres Leben, schlank machen, Abwehrkräfte stärken: Das alles verspricht das asiatische Heißgetränk. Doch was kann grüner Tee wirklich? Ein Blick auf neuere wissenschaftliche Studien.
Manche Landratten bekommen während einer Schiffsreise schonmal Magenprobleme. Aber auch im Flugzeug oder Auto schlägt die Reisekrankheit zu. Gegen Übelkeit auf Reisen lässt sich etwas tun, auch mithilfe der Apotheke.
Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerzen. Man kennt die genauen Mechanismen, warum das funktioniert, jedoch nicht. Das scheint sich jetzt zu ändern, berichten Neurowissenschaftler in dem Fachmagazin „Pain“.
Anlässlich einer Bürgeranfrage hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Wirksamkeit der Feldenkrais-Methode bei verschiedenen Krankheiten untersucht, die mit einer Störung der Beweglichkeit einhergehen. Bei Parkinson und chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich scheint sie zu helfen.
Bei Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen, die Ginkgo-Arzneimittel verordnet bekommen hatten, schritt das Krankheitsbild seltener bis zu einer Demenz fort. Diesen Zusammenhang fanden Forscher der Universität Leipzig und der Berliner Charité in einer Studie.
Dass Medikamente Nebenwirkungen haben können, wissen die meisten. Weniger bekannt ist, dass gesunde Lebensmittel, Getränke, pflanzliche Arzneimittel und auch Rauchen Nebenwirkungen verstärken oder die Wirkung eines Medikaments abschwächen können. 5 Beispiele unerwarteter Übeltäter.
Spannungskopfschmerzen sind eine der häufigsten Arten von Kopfschmerzen. Akupunktur kann sie laut einer Studie in der Fachzeitschrift „Neurology“ lindern und eine Alternative zu Schmerzmitteln darstellen.
Aus dieser Pflanze lässt sich nicht nur Wein herstellen, sie hilft auch gegen Venenleiden: Die Weinrebe ist Heilpflanze des Jahres 2023. Das teilt der Verein NHV Theophrastus heute mit.
Berberin, ein Naturstoff aus der Berberitze, unterdrückt in Laborversuchen die Vermehrung von Lungenkrebszellen. Es reduziert bei gesunden Lungenzellen auch Entzündungen und Schäden durch Zigarettenrauch, berichten Forscher in der Fachzeitschrift „Pharmaceutics“.
Die Wirkung pflanzlicher Arzneimittel darf weder über- noch unterschätzt werden. Das gelte vor allem bei Mitteln gegen Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder Gicht, erklärt Prof. Dr. Robert Fürst beim Fortbildungskongress pharmacon in Meran, Südtirol.
Eine neue Studie deutet an, dass sich Cranberrys positiv auf den Cholesterinspiegel und die Gehirnfunktion auswirken. Damit könnten sie vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz schützen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Frontiers in Nutrition“.
Arzneimittel mit pflanzlichem Ursprung erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch bei gewissen Herz-Kreislauf-Erkrankungen können sie helfen. Hierbei ist jedoch einiges zu beachten, erläutert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.
Lachen wirkt sich positiv auf die Gesundheit von Körper und Psyche aus und lässt sich bei diversen Krankheitsbildern auch therapeutisch nutzen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Metaanalyse am Universitätsklinikum Jena.
In Kanada verordnen Ärzte ihren Patienten Zeit im Freien und in der Natur, denn Untersuchungen weisen darauf hin, dass zwei oder mehr Stunden pro Woche in der Natur die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern. Darüber hinaus scheint Naturverbundenheit auch der Ernährungsvielfalt zu dienen, berichten Forscher in der Zeitschrift „American Journal of Health Promotion“.
Eine Kombination aus hochdosiertem Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und einem einfachen Home-Workout kann das Krebsrisiko bei älteren Erwachsenen über 70 Jahren um 61 Prozent senken. Das berichten Forscher des Universitätsspitals Zürich.
Cardamonin ist eine natürliche Substanz, die im Gewürz Kardamom und anderen Pflanzen vorkommt. Sie ist ein vielversprechender Kandidat für die Behandlung von aggressivem Brustkrebs, denn sie verändert die Aktivität eines Gens, das Krebszellen hilft, sich dem Immunsystem zu entziehen.
Die Behandlung von Wunden mit einem Extrakt aus wilden Blaubeeren kann laut einer neuen Studie die Heilung beschleunigen. Das könnte besonders für die Behandlung von chronischen Wunden von Bedeutung sein. Die Forschungsergebnisse wurden auf der Jahrestagung für experimentelle Biologie in Philadelphia vorgestellt.
Schon die alten Ägypter nutzten Schlamm aus dem Nil, um Krankheiten zu heilen. Bis heute zählt Heilerde zu den traditionell verwendeten Arzneimitteln. Was sie wirklich kann.
Ein Wirkstoff aus Zeckenspeichel namens Votucalis linderte in Tierstudien Schmerzen und Juckreiz. Er stellt damit eine interessante Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln dar, schreiben Forscher in der Zeitschrift „Frontiers in Pharmacology“.
Ein pflanzliches Naturheilmittel aus der Traditionellen Chinesischen Medizin könnte eine Alternative bei leichtem Bluthochdruck sein: Zu diesem Ergebnis kommt ein chinesisches Forschungsteam aus dem Vergleich von sogenannten Songling Xuemaikang-Kapseln (SXC) und dem bekannten Blutdrucksenker Losartan.
Das Coronavirus verbreitet sich derzeit so schnell wie nie zuvor. Nach einem positiven Testergebnis gilt: Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen. Denn die meisten Fälle verlaufen mild und können in den eigenen vier Wänden auskuriert werden. Wann man einen Arzt zur Rate ziehen sollte, welche rezeptfreien Medikamente hilfreich sind und wie man sich am besten verhält, lesen Sie hier.
Der Konsum von Cannabis ist nicht ohne Risiko: Die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen psychischer Störungen, die Cannabis geschuldet sind, haben in den vergangenen 30 Jahren stark zugenommen. Das zeigt eine aktuelle deutschlandweite Untersuchung.
Nicht nur bei Covid-19: Bis zu 25 Prozent der Patienten nach einem Schnupfen, einer Sinusitis oder einer Grippe leiden an einer veränderten Wahrnehmung von Gerüchen. Ein individuelles Dufttraining mit ätherischen Ölen kann den Genesungsprozess beschleunigen, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen.
An manchen Wintertagen möchte man nicht einmal einen Hund vor die Tür jagen. Also nichts wie raus aus den Klamotten und rein in wohltuend warmes Badewasser! Mit den richtigen Badezusätzen aus der Apotheke gleich ein doppeltes Vergnügen.
Im Schnitt steckt sich jeder Erwachsene etwa einmal pro Jahr an mit Durchfallerregern an, Kinder noch häufiger. Meist verschwindet der Durchfall von selbst nach kurzer Zeit. Da die Erkrankung sehr unangenehm ist, versuchen viele, sie mit Probiotika zu verkürzen. Das scheint jedoch nicht wirklich zu funktionieren, schreiben die Autoren eines neuen Cochrane-Reviews.
Ein Hahnenfußgewächs wird in Afrika als Tee verwendet, um Malariasymptome zu lindern. Forscher haben Extrakte aus der Pflanze an Mäusen getestet und konnten zeigen, dass diese gegen Malaria-Erreger und andere Parasiten tatsächlich wirksam sind.
Derzeit diskutiert Deutschland über eine mögliche Legalisierung von Cannabis – gleichzeitig aber auch über die gesundheitlichen Risiken, die mit einem freien Verkauf einhergehen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln. Gerade bei älteren Menschen, die viele Medikamente einnehmen, besteht ein großes Risiko für schwerwiegende Arzneimittelinteraktionen, wie…
Im Silicon Valley ist es weit verbreitet, regelmäßig sehr geringe Dosen des psychoaktiven Wirkstoffs Lysergid (LSD) einzunehmen, um die Kreativität anzuregen und depressive Verstimmungen und Panikattacken zu vermeiden. Eine Studie untersuchte nun erstmals die Wirkungen von psychodelischen Substanzen bei Depressionen.
Heilpflanzen gegen Sinusitis, Kopfschmerzen und zur Stärkung der Abwehrkräfte stehen in der zweiten Folge des Podcasts auf dem Programm.
In der ersten Folge des Podcasts über Heilpflanzen gegen Erkältung hören Sie, welche Heilpflanzen gegen Husten, Halsschmerzen und Fieber wirksam sind und wie man sie anwenden kann.
Mitte November macht einem nicht nur die zunehmende Dunkelheit zu schaffen, sondern vielfach auch die beginnende Erkältungssaison. Die Kälte ist dabei weniger ein Problem als die allgegenwärtigen Erkältungsviren. Trotz aller Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln schaffen die Erreger doch immer wieder den Weg in die Atemwege. Lassen sie sich dort nieder, beginnt es meist mit den bekannten…
Viele Menschen verstehen unter Achtsamkeit offenbar eine passive Akzeptanz von Problemen– ein Missverständnis, denn Wissenschaftlern zufolge ist es wichtig, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen.
Blätter eines auf den Samoa-Inseln heimischen Strauchs, der mit Kaffeepflanzen verwandt ist, lindern Entzündungen offenbar ähnlich gut wie Ibuprofen. Ein Forschungsteam hat dies an Immunzellen von Säugetieren nachgewiesen.
Schlechter Schlaf ist keine Lappalie, vor allem nicht dann, wenn die Probleme regelmäßig auftreten. Handelt es sich nur um die eine oder andere durchwachte Nacht, weiß die Apotheke vor Ort Rat. Stellt sich die Schlaflosigkeit allerdings als Dauerzustand ein, senden Körper und Psyche damit ein Alarmsignal. Betroffene sollten dann unbedingt ein Arzt aufsuchen, rät die Apothekerkammer Niedersachsen.
Die Brennnessel hat viele Wirkungen, die sich medizinisch nutzen lassen: Sie wirkt harntreibend, entzündungshemmend, schmerzstillend, durchblutungsfördernd und beeinflusst darüber hinaus das Immunsystem. Diese Vielseitigkeit hat der Pflanze den Titel „Heilpflanze des Jahres 2022“ eingebracht.
Zink hat bei Infekten gleich eine doppelte Wirkung: Zum einen stärkt das Spurenelement das Immunsystem und schützt vor einer Ansteckung, zum anderen hilft es auch dabei, eine Erkältung schneller zu überwinden. Das zeigt eine aktuelle Metaanalyse. Welche Darreichungsform oder Dosierung dafür am sinnvollsten sind, ist aber noch unklar.
Ein Forschungsteam hat durch Versuche mit Fadenwürmern festgestellt, dass Katechine in grünem Tee eine andere Wirkung haben als bisher gedacht: Sie wirken gar nicht antioxidativ, sondern fördern den Zellstress sogar kurzfristig. Damit stärken sie aber die Abwehrkräfte, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin „Aging“.
Kinder, die in Gegenden mit vielen Grünflächen wohnen, entwickeln sich offenbar besser. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Entwicklungsberichten aus verschiedenen Kindertagesstätten, über die Forscher in der Fachzeitschrift „The Lancet Planetary Health“ berichten.
Und sei es nur unter der Dusche: Verschiedene Studien zeigen, dass Singen die Gesundheit des Körpers und der Psyche fördert. Kostenlos und überall machbar werden beim Singen Wohlfühl-Hormone ausgeschüttet, die Lungenfunktion wird trainiert, und eine Gesangstherapie hilft Menschen nach einem Schlaganfall oder bei Demenz.
Herbstzeit, das ist gleichzeitig für viele auch Erkältungszeit. Denn mit dem nasskalten Wetter und den sinkenden Temperaturen steigt die Gefahr, sich mit Viren anzustecken. Husten ist ein häufiges Symptom, das sehr lästig sein kann und häufig auch die Nachtruhe beeinträchtigt. Lesen Sie hier, wie man Husten frühzeitig mit pflanzlichen Präparaten behandelt.
Regelmäßiges mentales Training führt dazu, dass Menschen sich weniger durch ihren Alltag gestresst fühlen. Etwas genauer haben dies Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig untersucht: Sie haben in den Haaren von Studienteilnehmern nachgewiesen, dass der Spiegel des Stresshormons Cortisol messbar niedriger ist.
Besonders Frauen haben oft mit lästigen und wiederkehrenden Harnwegsentzündungen zu kämpfen. Produkten mit pflanzlichen Stoffen, darunter vor allem mit Cranberry-Extrakten, wird nachgesagt, dass sie vor Harnwegsinfekten schützen. Ob dies wirklich der Fall ist, wurde nun von Wissenschaftlern untersucht.
Massagen werden seit mehr als 3.000 Jahren zur Behandlung von schmerzenden und verletzten Muskeln eingesetzt und bis heute schwören viele Sportler darauf. Dass Massagen nicht nur das Wohlbefinden fördern, sondern auch die Regeneration verbessern, ist wissenschaftlich nicht so einfach nachweisbar. Forschern der Harvard Universität ist dies nun gelungen, wie sie in der Zeitschrift „Science…
Wie kann ich meine Abwehrkräfte stärken? Diese Frage stellen sich viele Menschen in der Erkältungszeit, und vor allem jetzt im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Tatsächlich gibt es einiges, was man selbst tun kann, um das Immunsystem fit zu halten. Mehr dazu lesen Sie in diesem aponet.de-Themenspecial.
Der Arzneimittelmarkt ist international und hochtechnologisiert. Doch es gibt noch Heilmittel aus traditioneller und regionaler Herstellung. Wir haben uns auf den Weg nach Baden-Württemberg gemacht. Dort werden Heilpflanzensäfte gepresst – zum Beispiel aus Purpursonnenhut zur Stärkung des Immunsystems.
Schon nach zwanzig Sitzungen kann Akupunktur die Beschwerden bei chronischen Prostataentzündungen und Beckenschmerzsyndrom langanhaltend lindern, berichten Forscher in dem Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“.
Wissenschaftlern ist es gelungen, die Auswirkungen von Meditation auf das menschliche Gehirn zu zeigen. Demnach führen Meditationsübungen bereits binnen weniger Wochen zu einem schnelleren Wechsel zwischen zwei Bewusstseinszuständen des Gehirns.
Schätzungsweise jede zehnte Frau leidet an Endometriose, einer Unterleibserkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst. Das kann zu ganz unterschiedlichen Symptomen führen, unter anderem zu sehr starken Unterleibsschmerzen, vor allem während der Periode. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin C und E helfen kann, die Symptome zu…
Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, wie bestimmte ätherische Öle die Stimmung verbessern: Sie gelangen ins Gehirn und entfalten dort vermutlich eine antioxidative Wirkung, die Zellen vor schädlichen Stoffwechselprodukten schützt.
Sauer macht lustig, glaubt der Volksmund. Wobei es in der ursprünglichen Version "gelüstig" hieß, was darauf anspielte, dass säuerliche Lebensmittel den Appetit anregen. Dahinter steckt ein Fünkchen Wahrheit. Säuren, aber auch ihre Gegenspieler, die Basen, beeinflussen viele Vorgänge im Körper.
Kopfschmerzen, Halskratzen, verspannte Muskeln: Je nach Schmerzursache versprechen unterschiedliche Heilpflanzen Hilfe. Die wichtigsten pflanzlichen "Schmerzmittel" unter der Lupe.
Die Sonne: Ihr Licht und ihre Wärme sorgen für das Wohlergehen sowie die Gesundheit von Körper und Psyche. Ihre heilsamen Wirkungen sind vielfältiger als gedacht.
Menschen mit Krebs versuchen häufig, ihren Krankheitsverlauf mit Vitaminen, pflanzlichen Präparaten oder Verfahren wie Akupunktur positiv zu beeinflussen. Experten verschiedener Fachrichtungen, die Patienten mit Krebs behandeln, haben nun ein umfangreiches Nachschlagewerk verfasst, in dem sie komplementäre und alternative Methoden (KAM) zusammengetragen haben.
Viele Menschen fühlen sich permanent gestresst und sind unter Zeitdruck. Dieser Stress kann sich auch auf andere übertragen, vor allem auf Menschen, die uns nahestehen. Warum das so ist und wie man sich davor schützen kann, erklärt ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
Gegen Beschwerden von Magen und Darm hält die Pflanzenmedizin eine Vielzahl von Arzneien bereit, die durch ihre sanfte Wirkung bei gleichzeitig wenig Nebenwirkungen überzeugen. Ingwer, Pfefferminze und Kamille gehören unbedingt dazu.
In der traditionellen Medizin wurden Sonnenblumenextrakte wegen ihrer entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften verwendet. Forscher haben nun ein Eiweiß aus Sonnenblumenkernen so verändert, dass es als Medikament zur Behandlung von Bauchschmerzen oder Entzündungen im Magen-Darm-Trakt zum Einsatz kommen könnte. Obwohl es eine ähnliche Wirkung entfacht wie Opioide, macht es nicht…
Dass Mineralstoffen wie Kalium und Kalzium den Blutdruck beeinflussen, ist seit langem bekannt. Forscher zeigten nun, dass ein weiteres Spurenelement eine bislang unterschätzte Rolle für die Regulierung des Blutdruck spielt: Zink.
Endlich Sommer. Da heißt es, die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Andreas (17) und Anna (13) Dobbelstein aus Göttingen hatten die Idee, dies ganz umweltfreundlich hinzubekommen - und zwar mit Blütenpollen. Nun gewann das Geschwisterpaar beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums.
Eine Coronavirus-Infektion geht oft mit Riechstörungen einher, die auch nach der Erkrankung noch bestehen können. Wer seinen Geruchssinn testen oder trainieren möchte, kann sich zu Hause einen einfachen Geruchstest basteln, berichten Experten bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
Frei verkäufliche pflanzliche Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel eignen sich nicht zum Abnehmen. Bei einer wissenschaftlichen Überprüfung hielten diese Produkte ihr Versprechen nicht ein.
Nützliche Keime einnehmen, um dem Körper zu helfen: Ob das funktioniert und bei welchen Beschwerden sich der Einsatz lohnt, verrät Professor Dr. Julia Seiderer-Nack, niedergelassene Fachärztin für Innere Medizin aus München.
Im 19. Jahrhundert entwickelte Pfarrer Sebastian Kneipp Gesundheitsanwendungen, die u.a. Wassergüsse, Kräutermedizin und körperliche Aktivität umfassten. Bei welchen Leiden Kneipps Anwendungen heute noch relevant sind und bei welchen nicht, zeigt eine aktuelle Übersichtsarbeit. Demnach scheint sich die Therapie besonders bei Herz-Kreislauf-Leiden zu lohnen.
Täglich nur eine kleine Portion grünes Blattgemüse kann das Risiko für Herzerkrankungen erheblich senken. Grund dafür ist das im Gemüse enthaltene Nitrat, das sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Das ist das Ergebnis einer dänischen Ernährungsstudie, die in der Zeitschrift „European Journal of Epidemiology“ erschienen ist.
Achtsamkeitsübungen sind eine anerkannte Methode zur Bewältigung von Stress und psychischen Problemen. Die Ergebnisse zur Wirkung stammen aber vorwiegend aus Studien mit Erwachsenen. Neue Untersuchungen zeigen, dass Achtsamkeit auch bei Kindern im schulpflichtigen Alter die psychische Gesundheit verbessert und ihnen hilft, sich optimistischer zu fühlen.
Australische Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die Wirkung auf den Blutdruck und die Herzfrequenz einen Einfluss darauf hat, wie viel und welchen Kaffee wir trinken. Sie raten dazu, beim Kaffeekonsum auf die Signale des Körpers zu „hören“. Die Studie ist in der Zeitschrift „The American Journal of Clinical Nutrition“ erschienen.
Bei Kindern mit einem hohen Cholesterinspiegel kommt es im Laufe des Lebens oft schon früh zu einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren könnte zum Schutz vor späteren Herzerkrankungen beitragen.
Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, bemerken häufig unangenehme Magen-Darm-Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit. Laut einer Studie aus dem Irak lindert Extrakt der Krausen Minze, auch Grüne Minze genannt, diese Beschwerden deutlich.
Fachleute empfehlen, mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche körperlich aktiv zu sein – bei moderater Intensität. Laut einer neuen Studie reicht das aber nicht aus, um dauerhaft Herz und Kreislauf gesund zu erhalten. Dafür wäre bis zum Alter von 60 Jahren etwa das doppelte Pensum nötig, schreiben Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „American Journal of Preventive Medicine“.
Ein Spaziergang im Wald tut Körper und Seele gut. Was wir intuitiv spüren, haben Wissenschaftler schon vor vielen Jahren in Studien untersucht. Ein "Bad in der Waldluft" lindert Stress, senkt den Blutdruck und wirkt sich positiv auf die Atemwege aus. In Japan gilt das Waldbaden schon lange als eine anerkannte Präventionstherapie. In Deutschland gibt es ähnliche Bestrebungen.
Dass körperliche Betätigung die Schlafqualität verbessert, ist kein Geheimnis. Forscher haben in einer Untersuchung jedoch herausgefunden: Obwohl die Verbesserung deutlich messbar war, haben die Studienteilnehmer das kaum bemerkt.
Forscher aus Kalifornien haben eine Erklärung dafür gefunden, warum grüner und schwarzer Tee blutdrucksenkend wirken: Bestandteile der Tees stellen die Blutgefäße weit, indem sie Ionenkanäle in der Blutgefäßwand aktivieren, die bewirken, dass sich die Gefäßmuskulatur entspannt.
Eine Substanz aus der in China heimischen Pflanze namens „Wilfords Dreiflügelfrucht“ könnte eine wirksame Verhütungsmethode für Männer sein, die ganz ohne Hormone funktioniert. Forscher haben den Wirkstoff bereits erfolgreich an Tieren getestet.
Die Einnahme von Vitamin D könnte vor einem schweren Covid-19-Verlauf schützen. Darauf deuten Beobachtungsstudien hin, belegt ist dieser Zusammenhang jedoch nicht. Darauf weisen Experten der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hin, die die aktuelle Studienlage zu Vitamin D und dem Coronavirus gesichtet haben.
Bäume helfen nicht nur, Städte kühl zu halten, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und die biologische Vielfalt zu fördern: Einer Umfrage unter fast 10.000 Einwohnern in Leipzig zufolge könnten Bäume auch Depressionen verhindern.
Über Aerosole wird in Coronavirus-Zeiten oft gesprochen. Beim Atmen und Sprechen produziert jeder Mensch diese feinsten Partikel oder Tröpfchen, an denen auch Viren haften können. So negativ Aerosole in diesem Zusammenhang anzusehen sind, so positiv wirken sie bei Inhalationen gegen Atemwegserkrankungen. Als Hilfsmittel dabei eignen sich sogenannte Vernebler, besonders für Kinder.
Ingwer wirkt gegen Übelkeit und wird als pflanzliches Präparat gegen entzündliche Erkrankungen eingesetzt. Forscher konnten nun in Tierversuchen nachweisen, dass eine bioaktive Verbindung aus Ingwer namens 6-Gingerol einen Mechanismus hemmt, der Autoimmunerkrankungen bei Mäusen auslöst.
Tee zählt zu den beliebtesten Getränken der Welt. Es enthält so gut wie keine Kalorien, dafür aber reichlich Pflanzenstoffe, die ihn zu einem der gesündesten Getränke überhaupt machen. Tee kann sich sogar positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Forscher haben eine Methode getestet, mit der sich offenbar auf einfache, sichere und kostengünstige Weise starke Schmerzmittel einsparen lassen: Indem Patienten während einer Operation in Vollnarkose mit beruhigenden Worten oder Musik berieselt werden.
Einer neuen Studie zufolge verbringen besonders Frauen während der Corona-Pandemie mehr Zeit draußen als zuvor. Online-Umfragen unter mehr als 3.200 Menschen in Vermont zeigen, dass sich auch die Wertschätzung und die Wahrnehmung der Natur verändert haben.
Weihrauch, Gold und Myrrhe: Diese Geschenke bringen die Heiligen Drei Könige dem neugeborenen Jesuskind zur Geburt. Diese biblische Geschichte kennen die meisten Menschen. Viel weniger bekannt ist die Tatsache, dass die Pflanzen eine heilsame Wirkung haben und in der damaligen Zeit als besonders wirksame Arzneimittel galten.
Honig wird oft als gesunde Alternative zu Zucker angepriesen. Hersteller verweisen dabei häufig auf seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Experten warnen dagegen vor dem hohen Zucker- und Kaloriengehalt. Wie gesund er wirklich ist, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Prof. Maya Vadiveloo von der Universität von Rhode Island in Kingston.
Von tief und rasselnd bis bellend-trocken: Husten kann in sehr verschiedenen Formen auftreten und unterschiedliche Ursachen haben, allen voran die klassische Erkältung. Hier können altbewährte pflanzliche Arzneien und Hausmittel oft helfen, Symptome zu mildern.
Farbenfrohes Herbstlaub, glitzernde Eiskristalle und leuchtende Weihnachtsdekoration: Auch die dunkle Jahreszeit bietet schöne Momente. Dennoch schlagen kurze, oftmals graue Tage vielen Menschen aufs Gemüt. Einige leiden sogar unter einer saisonalen Depression. Gegen diese Erkrankung hilft in vielen Fällen eine Therapie mit Licht.
Es gibt verschiedene Strategien, mit denen sich Schmerzen auch ohne Medikamente positiv beeinflussen lassen. Rückwärtszählen ist eine davon, wie eine neue Studie von Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford zeigt.
Kein Lebensmittel hält die Abwehr im Alleingang auf Trab. Dennoch sorgt die richtige Ernährung dafür, dass sich der Körper besser gegen Infekte wehren kann und dass man sich besser fühlt.
Viel Schlaf oder langes Liegen im Bett kann einer neuen Studie zufolge depressive Symptome verschlechtern. Das Tückische daran: Viele Patienten fühlen sich dauerhaft müde und antriebslos, gehen daher früh ins Bett oder legen sich auch tagsüber hin. Damit beginnt ein Teufelskreis, warnt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe.
Tees können bei kleineren Beschwerden eine heilsame Wirkung entfalten. Meist gibt es nicht nur ein einziges wirksames Kraut zu einem Leiden. Deshalb bietet es sich häufig an, verschiedene Pflanzen, die sich in ihrer Wirkung ergänzen, in einer Teemischung zu kombinieren.
Für Menschen, deren Rückenschmerzen in die Beine ausstrahlen – auch „Ischias“ genannt – kann es sich lohnen, sofort mit der Physiotherapie zu beginnen. Diese Methode kam zu besseren Ergebnissen als Zuwarten, zeigt eine neue Studie aus den USA.
Ein paar Minuten Auszeit oder eine zehnminütige Massage steigern die geistige und körperliche Entspannung enorm – im direkten Vergleich schneiden Massagen dabei etwas besser ab. Das beschreiben Psychologen der Universität Konstanz in der Zeitschrift „Scientific Reports“.
Bluthochdruck tut nicht weh, schädigt aber auf lange Sicht die Gefäße im Körper. US-Forscher haben möglicherweise eine Methode gefunden, wie sich der Blutdruck auf einfache Weise senken lassen könnte: mit Achtsamkeit und einer bewussten Atmung.
Honig ist ein bekanntes und beliebtes Hausmittel bei Husten und Erkältung. Bislang gab es jedoch noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Honig bei Infekten der oberen Atemwege tatsächlich hilft. Forscher der Oxford University Medical School in Großbritannien wollten dies ändern und haben dafür zahlreiche Studien unter die Lupe genommen.
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA warnt vor Diät-Produkten, die humanes Choriongonadotropin (HCG) enthalten. HCG ist ein Hormon, das von der Plazenta während der Schwangerschaft produziert wird, und es ist nicht für Diäten geeignet. Im besten Falle ist es wirkungslos, eine solche Diät kann aber auch gefährlich werden.
Gesunde Menschen sind glücklicher. Aber macht umgekehrt Glück auch gesund? Dies scheint tatsächlich der Fall zu sein, wie eine aktuelle Studie zeigt: Wer zufrieden mit sich und seiner Umgebung ist, der ist auch seltener krankgeschrieben. Das schildern US-Forscher in der Zeitschrift „Psychological Science“.
Zimt könnte bei Menschen mit Prädiabetes das Fortschreiten zum Typ-2-Diabetes verlangsamen. Das schließen US-Forscher aus den Ergebnissen einer Studie, die sie im Fachblatt „Journal of the Endocrine Society“ veröffentlicht haben. Als Grund dafür nennen sie eine verbesserte Blutzuckerkontrolle durch den Naturstoff.
Das „Glückshormon“ Serotonin ist vor allem für seine Rolle im Gehirn bekannt, wo es ein Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit erzeugt. Es wird in großen Mengen aber auch im Magen-Darm-Trakt produziert, wo es laut einer neuen Studie im Fachblatt „Cell Host & Microbe“ Infektionen mit gefährlichen Darmbakterien reduzieren kann.
Eine aktuelle Studie aus den USA kommt zu dem Ergebnis, dass Büroangestellte mehr schlafen und leistungsfähiger sind, wenn tagsüber mehr Sonnenlicht ins Büro scheint. Die Ergebnisse sind im Fachblatt „International Journal of Environmental Research and Public Health“ veröffentlicht.
Eine Akupunkturbehandlung über vier Wochen linderte in einer Studie bei Menschen, die regelmäßig nach dem Essen unter Verdauungsstörungen litten, die Symptome. Die positiven Effekte der Akupunktur blieben während der zwölfwöchigen Nachbeobachtungszeit bestehen, ohne dass es zu einem Rückfall kam.
Der Wirkstoff Dihydromyricetin (DHM) aus den Früchten des Japanischen Rosinenbaums wird in Asien seit vielen Hundert Jahren bei Lebererkrankungen eingesetzt. Er soll darüber hinaus Kater-Kopfschmerzen nach zu hohem Alkoholgenuss lindern und könnte die Leber vor alkoholbedingten Schäden schützen.
Menschen, die ihr Leben im Hier und Jetzt verbringen und es gleichzeitig mit Planungen für die Zukunft in Einklang bringen, bewältigen laut einer Studie der North Carolina State University täglichen Stress am besten und erliegen seltener negativen Stimmungen.
Bereits zehn Minuten in einer natürlichen Umgebung können das seelische und körperliche Wohlbefinden positiv beeinflussen und die Auswirkungen von Stress deutlich verringern. Dabei muss man keine langen Wege auf sich nehmen: Auch begrünte Flächen in Städten helfen beim Stressabbau.
Menschen, die viele flavonolhaltige Lebensmittel wie Früchte, Gemüse und Tee essen und trinken, erkranken mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Alzheimer-Demenz. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die im Fachblatt Neurology erschienen ist.
Vokabeln büffeln, während wir schlafen? Das ist eine verlockende Vorstellung. Ganz von allein funktioniert das nicht, aber Wissenschaftler aus Freiburg konnten zeigen, dass zuvor Gelerntes besser hängen bleibt, wenn Schüler beim Lernen und in der Nacht von Rosenduft umgeben sind.
Viele Menschen leiden in der dunklen Jahreszeit vorübergehend unter gedrückter Stimmung und Antriebslosigkeit. Eine Lichttherapie könnte hier Abhilfe schaffen: Eine Auswertung von 21 Studien hat gezeigt, dass sie besser gegen Herbst-Winter-Depressionen wirkt als ein Placebo. Antidepressiva oder einer kognitiven Verhaltenstherapie ist die Lichttherapie jedoch nicht überlegen.
Viele Menschen schwören auf Hühnersuppe mit Nudeln als kulinarisches Allheilmittel, vor allem in der Erkältungszeit. Die Diätassistentin Sandy Allonen vom Beth Israel Deaconess Medical Center erklärt, warum Hühnersuppe tatsächlich Verstopfungen der Nase und andere Erkältungssymptome lindern kann.
Manche Bakterien lassen sich schlecht bekämpfen, weil sie gegen Antibiotika resistent geworden sind. In solchen Fällen könnte eine Phagentherapie helfen – die es schon seit langem gibt, die aber wegen verschiedener Bedenken kaum eingesetzt wurde. Forscher aus Kalifornien habe eine Methode entwickelt, mit der sich die Phagen kontrolliert einsetzen lassen.
Der Wegweiser zu nachweislich wirksamen pflanzlichen Arzneimitteln
Wie sich Ayurveda und westliche Pflanzenheilkunde ergänzen
Mit vielen Rezepten und wertvollen Tipps für eine optimale Versorgung
Gesundheit und Wohlbefinden durch die Heilkraft aus Fernost
Heilverfahren haben Alternativen – doch sie einzuschätzen ist oft schwierig.
Drei Beispiele.
Weihrauchextrakt zeigt vielversprechende Ergebnisse u.a. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Arthritis und Hirntumoren.
Inhaltsstoffe der Schlangenwurzel wirken blutdrucksenkend und beruhigend.
Rosmarin löst Verkrampfungen der Gallenwege und steigert die Schlagkraft des Herzens.
Die Scharfstoffe der Paprika wirken auf der Haut reizend: Der behandelte Körperteil wird warm.
Die schweißtreibende Wirkung der Lindenblüten kann bei fiebrigen grippalen Infekten von Nutzen sein.
Kalmuswurzel lindert die Beschwerden bei Entzündungen der Magenschleimhaut, Magengeschwüren oder Verdauungsstörungen.
Flohsamen erhöhen das Stuhlvolumen und regen die Verdauung auf milde Weise an.
Die Eichenrinde wird gegen entzündliche Hauterkrankungen, auch in Mund und Rachen, oder gegen Durchfall angewendet.
Bärentraubenblätter kommen in der Naturheilkunde gegen Harnwegsinfekte zum Einsatz.
Mit Hilfe von Hypnose werden Zahnbehandlungen erträglich und Verhaltensweisen verändert.
Die Samen der Schwarznessel enthalten ein Öl mit einem hohen Anteil sogenannter Omega-3-Fettsäuren.
Ätherische Öle des Ingwers verbessern die Magenbewegung und beugen Reiseübelkeit vor.
Inhaltsstoffe der Schlangenwurzel wirken blutdrucksenkend und beruhigend.
Aloe vera enthält hautpflegende und abführend wirkende Substanzen, je nachdem, welcher Teil der Pflanze verwendet wird.
Artischockenextrakte helfen, den Gallenfluss anzukurbeln und erhöhte Blutfettwerte zu normalisieren.
Beinwell wirkt bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen.
Das Kraut des Besenginsters wird bei niedrigem Blutdruck oder Wetterfühligkeit eingesetzt.
Birkenblätter sorgen für eine Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen Infekten.
Bockshornkleesamen steigern den Appetit und wirken gegen Hautentzündungen.
Die Brennnessel wirkt gegen rheumatische Gelenkentzündungen, bei Prostatavergrößerung und gegen Harnwegsinfekte.
Brombeerblättern lindern Durchfallerkrankungen und Entzündungen der Mundschleimhaut.
Capsaicin aus dem Cayennepfeffer kurbelt örtlich die Durchblutung an, und eine wohlige Wärme lindert den Schmerz.
Curcuma verstärkt den Gallenfluss und hilft gegen Völlegefühl und Blähungen.
Die Blütenköpfe der Dalmatinischen Insektenblume enthalten eines der ältesten bekannten Schädlingsbekämpfungsmittel.
Efeuextrakt verflüssigt das Bronchialsekret und erleichtert dadurch das Abhusten.
Die Rinde des Faulbaums gilt als eines der stärksten pflanzlichen Abführmittel.
Fencheltee regt den Appetit an, fördert die Verdauung und entbläht Säuglinge und Erwachsene.
Die Wirkstoffe des Fingerhuts verbessern die Schlagkraft eines schwachen Herzens.
Das Frauenmantelkraut sorgt dafür, dass entzündete oder verletzte Hautstellen schneller abheilen.
Ginkgo-Extrakte verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und steigern die Gedächtnisleistung.
Ginsengwurzel steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bei Menschen, die unter Stress stehen.
Goldrute wirkt entzündungshemmend, krampflösend und harntreibend bei Blasenentzündungen.
Die Schleimstoffe des Huflattichs dämpfen Hustenreiz, Entzündungen der Mundschleimhaut und lindern Heiserkeit.
Isländisch Moos wird gegen Schleimhautreizungen oder bei trockenem Husten eingesetzt.
Koffein stimuliert Herz und Kreislauf, daher wird Kaffee auch gegen niedrigen Blutdruck empfohlen.
Kamille kommt gegen Magenschmerzen, Blähungen sowie Entzündungen der Haut oder der Atemwege zum Einsatz.
Kiefernnadelöl wirkt antimikrobiell sowie schleimlösend bei Katarrhen der Atemwege.
Kümmelöl wird ähnlich wie dem ätherischen Öl von Anis und Fenchel eine entkrampfende und entblähende Wirkung bescheinigt.
Kürbissamen werden gegen die Reizblase und die Probleme, die eine vergrößerte Prostata verursacht, eingesetzt.
Silymarin aus Mariendistelfrüchten fördert die Regeneration von Leberzellen.
Die Blätter der Melisse helfen gegen nervöse Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden.
Extrakte aus den Samen des Mönchspfeffers helfen Frauen, die Beschwerden vor und während der Regelblutung haben.
Myrrhentinktur lindert Rachen- und Zahnfleischentzündungen oder Druckstellen von Zahnprothesen.
Nachtkerzensamenöl bessert das Hautbild von Menschen mit allergischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis.
Orthosiphonblätter spülen die Harnwege bei entzündlichen Erkrankungen oder Nierengrieß.
Pfefferminze beruhigt den Hals und befreit die Bronchien. Auch Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden lindert sie zuverlässig.
Experten empfehlen die Quecke gegen Harnwegsentzündungen und zur Vorbeugung von Nierengrieß.
Ratanhia-Auszüge werden in Form von Mundspülungen gegen Entzündungen der Mundhöhle und des Zahnfleischs eingesetzt.
Die Scharfstoffe des Rettichs lindern Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder Übelkeit.
Der positive Effekt des Rosskastanien-Samenextraktes auf den Blutfluss in den Beinvenen wurde schlüssig nachgewiesen.
Extrakte aus Rotkleeblüten kommen gegen Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen zum Einsatz.
Sägepalmextrakte vergrößerten die Harnflussrate bei Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung.
Salbei-Blätter werden bei Zahnfleischentzündungen, Magen-Darm-Problemen oder übermäßigem Schwitzen verwendet.
Schachtelhalm wird bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Steinleiden eingesetzt.
Schafgarbe wird gerne gegen krampfartige und entzündliche Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Die Bitterstoffe der Schleifenblume kurbeln die Produktion von Verdauungssäften an.
Schwarzer Tee enthält Koffein, das Körper und Geist anregt, und Gerbstoffe gegen Durchfall.
Spitzwegerich lindert Hustenreiz und lässt entzündete Hautstellen schneller abheilen.
In der Naturheilkunde wird Steinkleekraut vorzugsweise gegen Venenleiden eingesetzt.
Stiefmütterchenkraut hilft bei Hauterkrankungen, die mit vermehrter Talgabsonderung einhergehen.
Süßholzwurzel wirkt schleimlösend bei Husten und lindert Magenschleimhautentzündungen.
Traubensilberkerze hilft gegen Wechseljahresbeschwerden und das Prämenstruelle Syndrom.
Ein Extrakt der Kapland-Pelargonie hilft bei akuten und chronischen Infekten der oberen Atemwege.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich die Wirkung der Uzarawurzel – Xysmalobium undulatum – gegen Durchfall vom südlichen Afrika bis nach Deutschland herumgesprochen. In Afrika wird Uzara noch gegen viele weitere Erkrankungen eingesetzt, unter anderem gegen Depressionen.
Zaubernuss kommt bei leichten Hautverletzungen und gegen Hämorrhoiden zum Einsatz.
Gelbwurzel macht Mahlzeiten bekömmlicher, denn die Inhaltsstoffe verstärken den Gallenfluss.
Die Jahrtausende alte Heilkunst der Chinesen fasziniert die Menschen im Westen. Denn die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM genannt, hilft sogar in manchen Fällen, die schulmedizinisch als aussichtslos galten.
Räucherstäbchen zur Teestunde, Aromalampe als romantischer Stimmungsmacher: Was nach Spuk bei Mondschein klingt, hat durchaus medizinischen Hintergrund und gehört zu jedem Wellness-Programm.
Akupunktur ist eine der wichtigsten Behandlungsmethoden der chinesischen Medizin, ihre Wirksamkeit wird mittlerweile im Westen nicht mehr bezweifelt. Auch viele europäische Ärzte beherrschen die Methode und wenden sie an.
Wer schon einmal China besucht hat, wird sich an die vielen Menschen erinnern, die frühmorgens in öffentlichen Parks und Gärten ungewöhnliche, bedächtige Leibesübungen ausführten. Es handelt sich dabei um Tai-Chi, das der deutsche Begriff "chinesisches Schattenboxen" nur unzureichend beschreibt.
Diese alte chinesische Meditations- und Therapietechnik hat sich in den letzten Jahren zunehmend auch in Europa etabliert. Qigong ist eine Atem- und Bewegungslehre, die zum Ziel hat, die Lebensenergie, das so genannte Qi, frei im Körper fließen zu lassen. Die drei Elemente des Qigong, Atemtechnik, Bewegung und das Lenken der Vorstellung, werden in Gruppen unter Anleitung geübt. Die Bewegungen sind…
Das Symbol von Yin und Yang, den beiden gegensätzlichen Aspekten, kennen zwar viele Menschen, was es genau darstellt wissen jedoch nur wenige.
Viele Menschen mit einer Krebserkrankung möchten ihre Behandlung nicht komplett in die Hände anderer legen. Sie suchen nach etwas, womit sie selbst gegen den Krebs angehen können. Die Universitätsklinik Frankfurt hat eine Beratungsstelle eingerichtet, die den Patienten dabei hilft, in der Vielfalt der Angebote die Spreu vom Weizen zu trennen.
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Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…
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